Ihr Weg nach Burgdorf

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Aktionskreis Einkaufsstadt Burgdorf

die Entstehungsgeschichte

Unsere Geschichte und wie alles begann...

 

1972 wurde der Aktionskreis Einkaufsstadt Burgdorf gegründet. Noch heute sind damals entstandene Aktionen lebendig. Zu einer Zeit, als es noch wenige Werbegemeinschaften gab, setzten engagierte Einzelhändler (u.a. Ahrens, Baumgarten, Buttstädt, Fehling, Goslar, Obermeyer, Optiker Meyer, Polch, Zoo-Queck, Rohde, Ulrich Schmidt, Schmudlach, Virkus, Vollgold das Ziel um, eine gemeinsame Werbung für Burgdorfs Image zu betreiben. In der Folgezeit wurde nicht nur das Einzugsgebiet der Kundschaft erheblich vergrößert, sondern es begannen immer mehr Filialisten, sich für die aufstrebende Einkaufsstadt zu interessieren. Heute ist Burgdorfs City der attraktive Mittelpunkt mit leistungsfähigen Spezialgeschäften zwischen Hannover, Celle, Peine.


Am 23. Mai 1972 wurde Paul Rohde zum Vorsitzenden des neuen Aktionskreises - der bisherigen ”Interessengemeinschaft Weihnachtsbeleuchtung e.V.” - gewählt, nachdem er seine Forderung zum Neuanfang des Vereins unter neuer Zielsetzung dargelegt hatte. Burgdorfs Image als Einkaufsstadt sollte aufpoliert werden, die gemeinsame Werbung der Geschäftsleute gefördert, das Einzugsgebiet der Kunden erheblich ausgeweitet werden.

 

Bereits am 17. Juli 1972 wurde die neue von Rohde erarbeitete Satzung des ”Aktionskreises Einkaufsstadt Burgdorf e.V.” beschlossen und zur Genehmigung eingereicht. Schnell erhielt der Verein ein neues Logo, das 1981 sein heutiges modernes Aussehen erhielt. Sofort wurden Arbeitsausschüsse gebildet und die Aufgabe, ein Straßenfest am ersten Wochenende im Oktober und einen Weihnachtsmarkt rund ums Rathaus zu organisieren, aufgenommen.


Innerhalb kürzester Zeit - mit viel persönlichem Einsatz aller Beteiligten - stand das Konzept. Es wurde ein ”Oktobermarkt” im Bereich Rathaus und Mittelstraße mit viel Musik und Eigenaktionen gestartet. Nicht einfach war, die Genehmigungen der Stadt und des Landkreises einzuholen. Ein derartiges Ansinnen war neu und wurde von den Behörden mit Argwohn aufgenommen. Ein nicht geahntes Engagement der Mitglieder (ihre Zahl hatte sich bereits auf 45 verdoppelt) entwickelte sich, so dass der Oktobermarkt mit seinem damals ungewöhnlich großen Programm pünktlich am Donnerstag, 5. Oktober 1972, um 10 Uhr auf dem Spittaplatz eröffnet werden konnte.


Die Stadt war mit Fahnen geschmückt, Bier- und Bratwurstbuden luden zum Verweilen ein. Die Geschäfte hatten vor den Türen Aktionsstände aufgebaut. Trimm-Aktion, Glücksraddrehen, Büchsenwerfen, Nagelschlagen Ringewerfen, Sonderangebote - all das lockte die Besucher in die Einkaufsstraßen.


Die hannoversche Band Happy Jazz & Co. spielte vorm Rathaus und auf einem durch die Stadt ziehenden Ackerwagen. Der Burgdorfer Spielmannszug, das Fanfarencorps Wikinger, das Polizeimusikcorps Hannover, die Blue-Birds, die Spielmannszüge Schillerslage u. Uetze sowie die Feuerwehrkapelle Ramlingen und prominente Drehorgelspieler sorgten für Unterhaltung.


Der finanzielle Überschuss des Marktes (Zuschüsse der Stadt gab es nicht) war Grundstein für den später gebauten und damals attraktivsten Kinderspielplatz Burgdorfs gegenüber dem Kindergarten in der Gartenstraße. Der Platz wurde durch den Tyresoles-Konkurs und die spätere Bebauung verstümmelt.


Paul Rohde initiierte 1982 - also vor 30 Jahren - als Schriftführer im AKEB und im St.-Pankratius-Förderverein den Weihnachtsmarkt auf dem Spittaplatz, der sich bis heute stetiger Entwicklung erfreut.


Vortragsveranstaltungen, Spargel- und Grünkohlessen mit Politik und Verwaltung, Stammtische, die Herausgabe eines eigenen Informationsblattes, Aktivitäten zum Langen Samstag sorgten für das Zusammenwachsen der Kaufmannschaft.


Weitere Aktionen waren der erste Flohmarkt in Burgdorf anlässlich des Oktobermarktes, eine Frühlingsaktion, „Ihr Urlaub fängt in Burgdorf an“, „Weihnachts-Gewinnwochen“, „Sparen durch Einkauf in Burgdorf“, „Schweizer Woche“, „BU - Besucht Uns“ (Tag der offenen Tür sonntags), „Bummelpass“, „Französische Woche“, „Demo, Handzettel, Plakate gegen Verkehrschaos“ (z. B. 1974), Fußballturniere, Tagesfahrten in Sonderzügen mit Tanzwagen ins Blaue (z. B. 500 Gäste nach Amsterdam oder Königswinter), „Burgdorf-Messe“ u. v. m.

 

Spenden von mehreren zigtausend Mark in den ersten Jahren - z. B. an das DRK (7.500), die Lebenshilfe (10.000), St. Pankratiuskirche (7.500), Fernsehgeräte für das Altersheim - beweisen die damalige große Einsatzfreude der Kaufleute. Hinzu kommt der Bau eines heute in Resten zu erkennenden Kinderspielplatzes (1974, 60.000) an der Gartenstraße, der Bau einer Terrasse am Kreisaltersheim (12.000), die bis heute funktionierende Anstrahlung des Rathauses mit Scheinwerfern u. a.

 

Im Laufe der Jahre wechselten die Vorsitzenden, bis Harald Baumgarten die Aufgabe des AKEB-Sprechers übernahm. Es wechselten auch die Aufgaben.


Der gewachsene Oktobermarkt konnte nicht mehr rein ehrenamtlich organisiert werden. Da half die Stadt, bis sie die Aufgabe an den VVV weitergab.


Der AKEB verfügt hingegen über einen schmalen Haushalt. Rohdes Idee zu den Burgdorfer Lichtwochen wurde mit Hilfe von AKEB und SMB umgesetzt. Somit schließt sich der Kreis zur ursprünglichen Aufgabe einer gemeinschaftlichen Weihnachtsbeleuchtung, die schon seit 1959 unter Eduard Entmayr zu einer beachtlichen Illumination führte.

 


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Aktionskreis Einkaufsstadt Burgdorf

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