Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Was ist bloss los mit der TSV Hannover-Burgdorf?

Erneute unterirdische Leistung in Leipzig mit der 26:31-Niederlage

Nur sechs Tage nach der bitteren 26:27-Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten Bietigheim und der wenig berauschenden Vorstellung im EHF-Pokal mit dem 41:36-Erfolg über Benfica Lissabon gab es die nächste böse Schlappe für Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf beim SC DHfK Leipzig. Die Leipziger hatten vor einem Abstiegsrang gerade einmal einen Vorsprung von einem Zähler, doch gegen die RECKEN reichte eine durchschnittliche Leistung zum Sieg. Nach der bösen 26:31 (15:13)-Schlappe befinden sich die RECKEN selbst auf dem direkten Weg in die Abstiegszone. Bedenkt man die nächsten Gegner der Burgdorfer in Punktspielen, wird einem angst und bange. Zunächst ist THW Kiel zu Gast, danach geht die Reise nach Wetzlar und dann nach Mannheim zu den Rhein-Neckar Löwen.

In Leipzig führten das TSV-Team von Trainer Carlos Ortega in der 36. Minute noch mit 17:15, um dann aber völlig den Faden zu verlieren. Nach dem Motto „freistehende Bälle nicht zu verwandeln oder einfach die Bälle weg zu schmeißen“ überließ man den Hausherren völlig das Kommando. Deutlich auch die Quote der 19 verworfenen Bälle. Stark war lediglich Torwart Martin Ziemer mit diesmal elf Paraden. Die anderen standen völlig neben sich und bekamen nichts mehr auf die Reihe. Bezeichnend die 46. Minute, als Timo Kastening, dem kein Tor gelang, völlig frei durch war. Der Ball sprang nach seinem Wurf vom linken an den rechten Innenpfosten und von da dem Torwart auf den Kopf und anschließend an die Latte – es war kein Treffer. Da auch Überzahlspiele nicht gewonnen werden konnten, nutzten dies die Gastgeber bis zur 53. Minute zur 28:24-Führung. Nicht mehr zu stoppen war der Leipziger Franz Semper mit seinen zehn Treffern. Am kommenden Sonnabend reisen die RECKEN zum EHF-Pokal-Rückspiel nach Lissabon. Reicht dort der Fünf-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel oder gibt es die nächste Enttäuschung? Die derzeitige Form sagt nichts Gutes aus.

Was ist los mit der TSV Hannover-Burgdorf? Woran liegen diese unterirdischen Leistungen. Jetzt ist Trainer Carlos Ortega so richtig gefordert, bekommt er seine Truppe wieder dahin, wo sie lange Zeit in dieser Saison gestanden hatte? Zwar fehlen mit Torge Johannsen, Mait Patrail und Pavel Atman drei verletzte Akteure, doch kann dies nicht als Entschuldigung gelten. Der Kader ist immer noch sehr stark, er bringt es derzeit aber nicht auf die Platte, warum auch immer.

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Lesjak – Olsen (8/2 Tore), Häfner (5), Lehnhoff (3), Böhm (3), Brozovic (3/1), Cehte (2), Pevnov (2), Kastening, Feise, Srsen, Krone, Ugalde, Thiele, Mävers.

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