Ihr Weg nach Burgdorf

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Aktuelles

Stellungnahme des AKEB zum Aue-Süd-Projekt

TEIL 3: Alternativvorschlag des AKEB-Vorstandssprecher Ulrich Wegener zu Aue Süd

 

Fern aller juristisch-raumplanerischen Überlegungen und der von Acribo (keine neuen innenstadtrelevante Einzelhändler)) und der Fa.Cramer (fast ausschließlich Lebensmittelangebot) zugesagten Einschränkungen ist der AKEB  nach wie vor der Überzeugung, dass ein Aldi-Markt, der ganz Burgdorf versorgen will, nicht an den Stadtrand gehört.

 

Der AKEB ist ebenfalls der Meinung, dass Edeka-Center, das das gesamte Stadtgebiet östlich der Bahn versorgen will, nicht auch noch an den Stadtrand gehört.

 

Ferner ist der AKEB der Meinung, dass ein Schuhladen wie Deichmann, ein Innenausstatter wie das Dänisches Bettenlager eigentlich nicht an den Stadtrand gehören.

 

Alle genannten Einzelhandelsakteure ziehen in erheblichen Maße Käufer aus einer schwächer werdenden Innenstadt ab und werden dies, sollte das Projekt realisiert werden, zukünftig in noch stärkerem Maße tun.

 

Wir Innenstadthändler wollen keinen Konkurrenzschutz, wir würden aber zur Belebung der Innenstadt und damit zum Erhalt der Innenstadt diese Konkurrenz gern in der Innenstadt haben.

 

Deshalb hier der Vorschlag des Vorstandssprechers des AKEB: Die großflächigen Ladenräume, die am Ostlandring geplant sind, gehören in die Innenstadt. Und sie gehören wahrscheinlich, weil nur dort genügend sofort verfügbarer Platz ist, vorzugsweise auf den Schützenplatz. Oder ersatzweise (in abgewandelter Form) auf das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Michelsen an der Rolandstraße.

 

Deshalb die Bitte vor allem an Politik und Verwaltung:

Bitte nicht wie bisher eine Fläche wie den Schützenplatz zum unveränderbaren Tabu zu erklären,  dabei aber gleichzeitig keine andere Fläche für großflächigen Einzelhandel in der Innenstadt vorzuhalten. Dies kann für die Innenstadt auf die Dauer tödlich sein.

 

Denn die stadtplanerische Ausgangslage ist eine völlig andere geworden: Der Handel (siehe das bisherige EKZ Ostlandring, siehe Centrum Weserstaße, siehe Altwarmbüchen und nicht zu vergessen siehe Amazon) braucht prinzipiell die Innenstadt nicht mehr, aber die Innenstadt braucht den Handel, und zwar den Handel jedweder Größenordnung. Und für den Erhalt dieses Innenstadthandel sollten deshalb Tabus in Frage gestellt, planerische Schwierigkeiten angegangen und bisher nicht denkbare Wege beschritten werden.

 

Es geht wirklich nicht nur um den Erhalt des Innenstadthandel, es geht um die Innenstadt an sich. Denn es ist eine Zeit absehbar, in der die bisher noch in der Innenstadt verbliebenen Händler auch an die lukrativere Peripherie ziehen müssen. Und was passiert dann mit der Innenstadt?

 

P.S. Was die oben genannten Alternativplanungen angeht, würde es der AKEB begrüßen, wenn die Fa. Acribo, falls gewünscht, vorrangig in solche Planungen einbezogen werden würde.

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