Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Das ist ja noch einmal gut gegangen

RECKEN haben im Heimspiel beim 26:24-Erfolg viel Mühe mit dem HC Erlangen

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf ist mit einem Sieg in die englische Woche gestartet. Der 26:24 (12:15)-Erfolg über den HC Erlangen war aber alles andere ein Erfolg im Vorübergehen. Die Gäste bestimmten über weite Strecken die Partie eindeutig, so dass die 4227 Zuschauer in der TUI-Arena lange zittern mussten. Zwar konnten Evgeni Pevlov ebenso wieder auflaufen wie auch Pawel Atman, dafür musste Morton Olsen kurzfristig absagen und auch Mait Patrail, Kai Häfner und Torge Johannsen standen weiterhin nicht zur Verfügung. Zu allem Unglück verletzte sich der 14. Minute Pawel Atman erneut und musste humpeln das Spielfeld verlassen. Die erste Diagnose hieß muskuläre Probleme. Die schockte die RECKEN und beflügelte den HC Erlangen gleichermaßen. Sie war einfach die bessere Mannschaft, weil es bei de RECKEN  sowohl in der Abwehr als auch im Angriff kaum etwas zusammenlief. Zudem  fassten beide TSV-Torwarte Martin Ziemer und Urban Lesjak keinen einzigen Ball in der ersten Halbzeit an. Nur gut, dass der Rückstand zu diesem Zeitpunkt mit dem 12:15 nur drei Tore betrug.  Kaum zu stoppen war HC-Torjäger Christoph Steinert, der allein vor dem Seitenwechsel sieben Treffer erzielte. Nach Pause agierten die TSVer mit eine vorgezogenen 5:1-Deckungsformation, was den Spielfluss der Gäste erheblich hemmte. Zwar führten die Gäste auch nach dem Seitenwechsel stets mit zwei, drei oder vier Treffern, doch erst in einer tollen Schlussphase kamen die Burgdorfer auf. Verantwortlich dafür waren die jetzt bessere Abwehr mit seinem sich steigernden Torwart Lesjak sowie die Hereinnahme von Somagoj Srsen, der für viel Sicherheit sorgte. Auch Fabian Böhm trumpfte mächtig auf, ebenso wie Ilja Brosovic. Auch Linksaußen Christian Ugalde war hinten und vorn sehr stark. Große Freude in der 51. Minute, als  Lars Lehnhoff den ersten Ausgleich zum 22:22 per Siebenmeter nach dem 3:3 in der neunten Minute erzielte. Gleich darauf brachte Nejc Cehte in 53. Minute die Hausherren mit dem 23;22 erstmals in dieser Partie in Führung.  Noch in der 58. Minute hieß es durch Cehte 25:24, danach hatte der Slowene Pech mit einem Lattenkracher. Aber Evgeni Pevnov machte 16 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem etwas glücklichen 26:24 alles klar. Der Rest war Jubel. Zu bemerken noch die teilweise unerklärlichen Entscheidungen der Schiedsrichter-Brüder Thiyagarajah.

Weiter mit den englischen Wochen geht es bereits am Dienstag, 16. Oktober, von 19 Uhr an in der Swiss Life Hall mit dem Pokal-Achtelfinalspiel gegen den TBV Lemgo Lippe. Zwei Tage später am Donnerstag, 18. Oktober, von 19 Uhr an trete die TSV beim TVB Stuttgart an.

Stimmen zum Spiel

Nikolaos Katsigiannis, HC-Torwart: „Da ist man natürlich traurig. Wir haben lange Zeit Charakter gezeigt und wurden nicht belohnt.“

Fabian Böhm, bester RECKEN-Torschütze: „Wir sind natürlich super glücklich, in diesem kampfbetonten Spiel noch gewonnen zu haben. Trotzdem finde ich, dass der Sieg letztlich verdient ist. Der frühe Ausfall von Pawel Atmann machte uns zu schaffen, zudem hatten wir Probleme mit der HC-Spieler Steinert.“

Christoph Steinert, HC-Torjäger: „Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben sehr diszipliniert gespielt, schade der Einbruch nach der Halbzeit. Wir waren lang das bessere Team.“

TSV Hannover-Burgdorf: Lesjak, Ziemer – Böhm (6 Tore), Brozovic (6), Ugalde (5), Lehnhoff (3/3), Kastening (2), Cehte (2), Pevnov (1), Feise (1), Juric, Thiele, Atman, Srsen, Donker.

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