Ihr Weg nach Burgdorf

von:
am:
um:
##leer##
##leer##
Handball - Die Recken

„Wir hatten heute große Probleme“

RECKEN verlieren deutlich beim SC Magdeburg mit 23:34 – Fünf Stammspieler fehlten

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat das Duell beim SC Magdeburg verloren. Beim Team der Stunde unterlagen DIE RECKEN am Ende deutlich mit 23:34 (12:16). Nachdem die Niedersachsen in der Anfangsphase bereits hoch in Rückstand gerieten, konnten sie sich bis kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar wieder auf zwei Tore herankämpfen. Nach dem Seitenwechsel schaltete der SC Magdeburg aber noch einmal einen Gang hoch und die stark ersatzgeschwächten RECKEN gerieten schnell auf die Verliererstraße. „Wir hatten heute sowohl im Angriff als auch in der Abwehr große Probleme. Magdeburg war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen“, bemerkte Trainer Carlos Ortega.

Es dauerte bis zur fünften Spielminute, ehe Timo Kastening den ersten Treffer für die TSV Hannover-Burgdorf erzielte. Der Rechtsaußen gehörte einmal mehr zu den Aktivposten bei den Niedersachsen, musste aber ebenfalls mit ansehen, wie der SC Magdeburg sein gefürchtetes Tempospiel aufzog. Die Gastgeber profitierten dabei von zu vielen Fehlern der RECKEN, die den SCM immer wieder zu Gegenstößen und Toren aus dem Schnellangriff einluden. „Man hat heute gut gesehen, welche Qualitäten der SC Magdeburg nach Ballgewinnen entwickeln kann. Wir sind überhaupt nicht gut gestartet“, sagte der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen.

Erst nach dem 7:14-Rückstand steigerten sich die Niedersachsen und fanden besser in die Partie. Das lag auch am eingewechselten Urban Lesjak zwischen den Pfosten, der sich mit mehreren Paraden gut in die Begegnung einfügte. Die Folge war ein 5:0 Lauf der Niedersachsen zum 12:14, die am Ende mit einem 12:16-Rückstand in die Pause gingen. „In dieser Phase hat sich die Mannschaft zurück ins Spiel gekämpft, das hat aber natürlich viel Kraft gekostet“, analysierte Christophersen.

Nach dem Seitenwechsel blieben DIE RECKEN bis zum 15:18 (34.) dran, ehe die Vorentscheidung in der Begegnung fallen sollte. Den Niedersachsen unterliefen hintereinander mehrere leichte Fehler und der SC Magdeburg bestrafte dies mit vier Treffern in Serie, die den Mut und den Siegeswillen der RECKEN endgültig brechen sollte. „Das war aus meiner Sicht der Knackpunkt. Von diesem Rückschlag haben wir uns bis zum Ende nicht mehr erholt“, bemerkte Sven-Sören Christophersen. Stark agierte Torwart Urban Lesjak mit zehn Paraden, darunter zwei Siebenmeter. Treffsicher waren Timo Kastening (7/4) und Daniel Böhm (6).

Bis zur nächsten Aufgabe, dem Heimspiel gegen den HC Erlangen, müssen sich die Niedersachsen jetzt neu sortieren. „Wir müssen die Kröte heute schlucken. Wir hoffen, dass jetzt schnellstmöglich der eine oder andere Verletzte wieder ins Team zurückkehrt, damit die Belastung wieder auf mehreren Schultern verteilt werden kann und wir an Qualität dazu gewinnen“, hofft der sportliche Leiter auf positive Nachrichten bezüglich der Personalsituation.

Bundesliga-Torjäger Matthias Musche war mit 9/3 Treffern nicht zu stoppen.

Stimmen zum Spiel:

Daniel Böhm, Spieler der RECKEN: Wir kamen zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel mit unserem dünnen Kader. Jetzt haben wir nur acht Pluspunkte, zu wenig für unsere Ansprüche.“

Dario Quenstedt, Torwart der Magdeburger; Wir haben nach der letzten Niederlage eine Reaktion gezeigt. Das wir so hoch gewinnen, war nicht zu erwarten.“

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Lesjak – Kastening (7/4 Tore), Böhm (6), Cehte (4), Olsen (2), Lehnhoff (1), Ugalde (1), Krone (1), Brozovic (1), Thiele, Srsen, Donker, Feise. (RECKEN/r)

Diese Seite wurde 65 mal aufgerufen.

 

 

 

Online: 2  Heute: 47  Gestern: 65  Monat: 2369  Jahr: 32346  Gesamt: 235273