Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

DIE RECKEN reisen zum SC Magdeburg

„Wollen genauso spielen, aber mit einem besseren Ergebnis“

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf muss nach dem Auswärtsspiel bei der SG Flensburg-Handewitt erneut reisen. Dabei wartet auf DIE RECKEN am Donnerstag,4. Oktober, von 19 Uhr an mit dem SC Magdeburg erneut ein absolutes Ligaschwergewicht, dass sich in dieser Saison dazu aufmacht, ernsthaft um den Meistertitel mitzuspielen. „Magdeburg hat sich noch einmal deutlich verbessert. Sie sind in der Abwehr noch stabiler geworden und haben sich personell klug verstärkt. Zudem sind ihre Stärken wie das Tempo und Angriffsspiel weiterhin vorhanden“, lobt RECKEN-Trainer Carlos Ortega den SCM.

Für die Schützlinge des 47-jährigen Spaniers kommt es daher erneut darauf an, die Magdeburger Waffen ähnlich gut wie in der Vorwoche in Flensburg zu entschärfen. „Es ist aufgrund unserer Personalsituation klar, dass wir nicht so viele Asse im Ärmel haben. Natürlich ist die Option des siebten Feldspielers wieder eine Option für uns, aber gegen Magdeburg haben wir nicht mehr den Vorteil des Überraschungseffektes auf unserer Seite. Wir müssen aber dafür sorgen, dass der SCM nicht ins Rollen kommt“, erklärt Ortega.

Mit dem taktischen Mittel des siebten Feldspielers zeigten seine Schützlinge in Flensburg eine taktische Meisterleistung. Diese wird es auch in Magdeburg brauchen, wenn DIE RECKEN für eine Überraschung in Frage kommen wollen. „Wir haben in Flensburg eine super Leistung gezeigt, aber keine Punkte eingefahren. Wir wollen in Magdeburg genauso spielen, aber mit einem besseren Ergebnis“, sagt RECKEN-Torhüter Martin Ziemer. Der ehemalige SCM-Spieler freut sich auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. „In Magdeburg macht es immer Spaß zu spielen. Die Fans dort sind sehr emotional und können schon Druck auf die Auswärtsmannschaft ausüben. Wir haben aber auch schon erlebt, dass sich das ins Gegenteil wandeln kann und plötzlich der SCM unter Druck steht“, erinnert sich Ziemer noch gern an den 37:22-RECKEN-Auswärtssieg aus dem Jahre 2016 zurück.

Personell sieht es für die Niedersachsen vor dem Duell am Donnerstagabend unverändert bescheiden aus. „Ich bin nicht sehr optimistisch, dass von den Verletzten jemand kurzfristig zurückkehrt. Eventuell können wir gegen den HC Erlangen wieder mit dem einen oder anderen Spieler mehr planen“, rechnet Carlos Ortega auch in Magdeburg damit, auf Kapitän Kai Häfner, Torge Johannsen, Mait Patrail, Evgeni Pevnov und Pavel Atman verzichten zu müssen. „Es bringt uns nichts, zu lamentieren. Die Spieler, die da sind, werden ihr Bestes geben. Davon bin ich überzeugt“, gibt sich Ortega kämpferisch.

Eventuell kommt den RECKEN auch zu Gute, dass der SC Magdeburg am vergangenen Wochenende in Berlin die erste Saisonniederlage hinnehmen musste. „Ich halte von dieser Kaffeesatzleserei wenig. Magdeburg ist in einer sehr guten Verfassung und sie werden durch die Niederlage wahrscheinlich eher noch motivierter zu Werke gehen. Wir müssen uns auf uns Konzentrieren und die Marschroute, die uns der Trainer vorgibt, bestmöglich umsetzen“, erklärt Martin Ziemer.

Wenn den RECKEN dies wie in Flensburg gelingt, haben Niedersachsens Spitzenhandballer eventuell die Chance auf Bonuspunkte. „Wir wollen dem SC Magdeburg bis zum Ende einen Kampf liefern. Magdeburg ist Favorit, aber meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie ohne Druck sehr gut spielen kann“, sagte Ortega.

Die besten Torschützen bei den Gastgebern von Trainer Bennet Wiegert sind Linksaußen Matthias Musche (70/21 Treffer), Spielmacher Marko Bezjak (32) und Linkshänder Albin Lagergren (27). (RECKEN/r)

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