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Handball - Die Recken

Timo Kastening ist in Gala-Form

RECKEN schlagen Die Eulen Ludwigshafen ersatzgeschwächt mit 33:28

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf bleibt in der heimischen Halle ohne Fehl und Tadel. DIE RECKEN setzten sich vor 4283 Zuschauern in der TUI Arena mit 33:28 (17:14)  gegen die Eulen Ludwigshafen durch. „Das war ein wichtiger Heimsieg für uns. Wir wollten die beiden Punkte unbedingt und haben sie auch verdient geholt“, sagte Trainer Carlos Ortega.

Der Spanier musste gegen Ludwigshafen gleich fünf Stammspieler ersetzen. Neben Kai Häfner, Torge Johannsen, Mait Patrail und Evgeni Pevnov konnte auch Pavel Atman nicht mitwirken. Der Russe war im Abschlusstraining umgeknickt, eine genaue Diagnose erwarten die Niedersachsen am Anfang der Woche. „Es ist Wahnsinn, was Hannover momentan an Qualität fehlt, aber die erste Sieben ist trotzdem noch sehr gut besetzt“, bemerkte Ludwigshafens Trainer Benjamin Matschke.

Dessen Mannschaft hielt die Begegnung über weite Strecken der Partie offen, konnte DIE RECKEN aber nur in der ersten Viertelstunde vor schwere Aufgaben stellen. „Wir haben insgesamt eine sehr gute Angriffsleistung gezeigt. Egal welche Abwehrformation die Eulen gewählt haben, wir haben immer Lösungen gehabt“, konnte sich Carlos Ortega immer wieder über gelungen vorgetragene Angriffe seiner Schützlinge freuen.

Spielmacher Morten Olsen lenkte das Angriffsspiel geschickt und setzte seine Mitspieler wieder gekonnt in Szene. Größter Profiteur des guten Spielflusses war Timo Kastening. Der Linkshänder wurde immer wieder glänzend freigespielt und zeigte sich im Abschluss eiskalt. Am Ende standen 12 Tore für Kastening zu Buche. „Timo ist momentan in einer blendenden Verfassung und überzeugt Woche für Woche“, lobte der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen den Rechtsaußen.

Neben Kastening überzeugten aber auch die anderen Feldspieler wie Ilija Brozovic, Lars Lehnhoff, Fabian Böhm und Nejc Cehte im Verwerten ihrer Wurfchancen. Positiv hinzu kam, dass die Talente der Reckenschmiede, von denen mit dem A-Jugendlichen Petar Juric der nächste Youngster sein Profidebüt gab, wie Joshua Thiele oder Malte Donker den etablierten Stammspielern immer wieder wertvolle Verschnaufpausen gaben. „Die Nachwuchsleute machen das hervorragend. Es freut mich sehr, dass die Jungs sich Woche für Woche steigern und auch im Training voll reinhauen“, so Christophersen.

Es war aber nicht alles Gold, was gegen die Eulen glänzte. Im Abwehrverbund offenbarten die Niedersachsen immer mal wieder Lücken, die die quirligen Gäste zu nutzen wussten und sich dadurch nicht abschütteln ließen. „Wir haben in der Defensive zu viel zugelassen. Da können wir uns steigern und auch unseren Torhütern besser helfen“, bemerkte Carlos Ortega.

Doch die Nachlässigkeiten in der Abwehr wurden von den Stärken im Angriffsbereich deutlich überragt, was dazu führte, dass DIE RECKEN die Weichen gegen Mitte der zweiten Halbzeit endgültig auf Sieg stellten. „Ich denke spätestens das 29:23 war vorentscheidend für unseren Erfolg“, stellte Trainer Ortega klar.

Vor allem wurden die Fehler im Angriff stark minimiert. Lediglich zwölf Fehlwürfe standen 33 Treffer gegenüber. Auch Torwart Lesjak hatte wiederum einen starken Tag erwischt.

Es geht weiter am kommenden Donnerstag, 27. September, von 19 Uhr an beim amtierenden deutschen Meister und verlustpunktfreien Tabellenzweiten SG Flensburg/Handewitt.

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Lesjak – Kastening (12/2 Tore), Böhm (5), Cehte (4), Olsen (4),  Lehnhoff (4/1) , Brozovic (4/1),  Juric, Thiele, Ugalde, Krone, Srsen, Donker, Feise. (RECKEN/r)

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