Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Erneut eine vermeidbare Niederlage der RECKEN

28:29 bei den Füchsen Berlin - Kurz vor Schluss verliert TSV ein Überzahlspiel

Da hat sich Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf wieder einmal selbst geschlagen. Bei den Füchsen Berlin musste sich das Team von TSV-Trainer Carlos Ortega mit 28:29 (14:16) geschlagen geben. Die Entscheidung für diese Niederlage lag zwischen der 53. und 58. Minute. Die RECKEN führten sieben Minuten vor dem Ende mit 26:24 und die Berliner bekamen eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt. Anstatt dies auszunutzen ging das Überzahlspiel verloren, und Sekunden nachdem die Berliner wieder vollzählig waren, erhöhten sie auf 28:26. Davon erholten sich die RECKEN nicht mehr, lediglich eine Ergebniskorrektur führte zu der knappen Niederlage. Wie schon in Göppingen „verschenkten“ die Burgdorfer zwei wichtige Punkte.

Die Partie begann sehr ausgeglichen mit einer 2:1 und 3:2-Führung der Burgdorfer. Anschließend wogte die Partie hin und her, zumeist führten die Berliner mit ein  oder  zwei Treffern und gingen mit einem 16:14-Vorsprung in die Halbzeit. Die Burgdorfer schienen beim Pausentee nicht zugehört zu haben, denn sie fielen innerhalb von vier Minuten auf 14:19 zurück. Doch dann stellte Ortega die TSV-Abwehr sehr offensiv um, was den Füchsen überhaupt nicht bekam. Außerdem ließ er jetzt mit zwei Kreisläufern spielen. Die Folge war ein 5:0-Lauf, als in der 40. Minute Lars Lehnhoff zum 19:19 ausglich. Es blieb jetzt immer eng, vor allem der nach langer Verletzungspause wieder mitwirkende  Berliner Fabian Wiede war in keiner Phase zu stoppen. Er hatte eine Wurfquote von 86 Prozent und führte glänzend Regie. Die Fehler der Burgdorfer häuften sich jetzt, insgesamt gab es 15 Fehlversuche, zu viel gegen ein Spitzenteam wie Berlin. Fasste der Berliner Torwart Silvio Heinevetter lange Zeit nichts an, so wurde er in den finalen Minuten zum großen Rückhalt mit tollen Paraden. Er schien scheinbar unüberwindbar und raubte den RECKEN den letzten Nerv. Auch einen Siebenmeter von Christian Ugalde parierte er. Insgesamt zeigte er in den letzten Minuten fünf herausragende Paraden. Nicht unerwähnt bleiben darf, das die RECKEN neben Kai Häfner und Torge Johannsen auch noch kurzfristig auf den zuletzt so überragenden Mait Patrail verzichten mussten, der an allen Ecken und Enden fehlte. In Berlin kann man verlieren, aber wenn kurz vor dem Ende ein Überzahlspiel verloren geht, darf man sich nicht wundern. Schade darum.  Mit guten Leistungen überzeugten diesmal Timo Kastening und Fabian Böhm, auch Morten Olsen zeigte sich trotz zahlreicher technischer Fehler formverbessert.

Weiter geht es jetzt am 23. September von 16 Uhr an  gegen Die Eulen Ludwigshafen.                             

Die Stimmen zum Spiel

Carlos Ortega, Trainer der RECKEN: „Wir haben eigentlich ein gutes Auswärtsspiel gemacht und waren auf Augenhöhe. Aber am Ende werfen wir in der entscheidenden Phase die Bälle nicht ins Tor und Berlin macht es besser. Das war der Unterschied.“

Fabian Böhm, TSV-Spieler: „Am Ende sind wir an Silvio Heinevetter gescheitert. Es gab für mich trotz einer fairen Begegnung zu viele Zeitstrafen, was kein Spiel aufkommen ließ. Mit jetzt 6:4 Punkten sind wir unzufrieden.“

Silvio Heinevetter, Torwart der Füchse: „Es war schwer gegen die Burgdorfer zu verteidigen, wir freuen uns aber über zwei Punkte.“

Fabian Wiede, Spieler der Füchse: „Dieser Sieg war extrem wichtig für uns, Silvio hat zum Schluss so gehalten, wie wir ihn kennen.“

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Lesjak – Böhm (6 Tore), Kastening (6/1),  Olsen (5), Cehte (3), Ugalde (3/2), Brozovic (2), Pevnov (2),  Lehnhoff (1), Thiele, Atman, Krone, Srsen, Donker, Feise.

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