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Handball - Die Recken

Peinliche Vorstellung der RECKEN in Minden

Nach 22:31 muss die TSV Hannover-Burgdorf um den Klassenerhalt bangen

Mit einer peinlichen Vorstellung wartete Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf am Freitag beim Abstiegskandidaten GWD Minden auf und verlor sang- und klanglos mit 22:31 (12:16). Lediglich bis zur 13. Minute zeigte das Team von Trainer Christopher Nordmeyer eine

vernünftige Leistung und führte mit 7:5. Was danach kam, darüber sollte man den Mantel des Schweigens decken. Von hinten bis vorn war nichts davon zu erkennen, dass die TSVer hier punkten wollten. Dabei hatte Nordmeyer vor der Partie noch gesagt, dass er einen Kampf auf Biegen und Brechen erwartet. Aber davon keine Spur, die TSVer ergaben sich fast wehrlos ihrem Schicksal und fielen nach der Pause in der 56. Minute auf 19:30 zurück. Es war ein Klassenunterschied, man wusste nicht, wer gegen den Abstieg kämpft und wer im fast gesicherten Mittelfeld steht. Zwar mussten die TSVer kurzfristig auf den an Grippe erkrankten Torwart Martin Ziemer verzichten, doch daran kann man die schwache Vorstellung nicht festmachen. Jetzt sind es nur noch fünf Zähler bis zu einem Abstiegsplatz gegenüber der TSG Friesenheim – und die haben noch zwei Spiele weniger auf ihrem Konto. Wie schon bei den weiteren Abstiegskandidaten Friesenheim, Balingen, Erlangen, Bergischer HC und TuS N Lübbecke gab es erneut keinen Sieg. Die Burgdorfer laufen ihrer guten Form in diesem Jahr meilenweit hinterher – aber auch geschuldet durch die vielen verletzten Spieler. Jetzt gilt es, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu holen – da ist Nordmeyer jetzt gefordert. So wie in Minden darf seine Truppe nicht noch einmal auftreten, schon eine Woche zuvor gegen den HC Erlangen hätte es fast ein Desaster gegeben.

Sieht man die Statistik, dann ist es zu erkennen, woran es wieder einmal liegt: Die Burgdorfer haben keine Wurfqualität, denn erneut wurden 22 Bälle neben zahlreichen technischen Fehlern verworfen. Gleich nach der Pause bettelten die TSVer um die Niederlage, denn nacheinander wurden vier Bälle freistehend verworfen. Die Torwartquote sprach eindeutig für Minden, denn Gerrie Eijlers von GWD hielt 41 Prozent der Würfe, sein Gegenüber Nikolai Weber nur 28 Prozent. In dieser Form muss man mit der TSV nun wirklich um den Klassenerhalt bangen.
Die Tore der Burgdorfer in Minden warfen Lars Lehnhoff (10/6), Runar Karason (4), Juan Andreu (2), Filip Mirkulovski (2), Sven-Sören Christophersen (1), Joakim Hykkerud (1), Kai Häfner (1) und Olafur Gudmundsson (1).

Csaba Szücs hat gegen die Minderner Abwehr keine Chance (Foto TSV Hannover-Burgdorf)

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Peinliche Vorstellung der RECKEN in Minden

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