Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Die Angriffsleistung wird entscheiden

RECKEN wollen im Fuchsbau unbedingt punkten – TSV plagen Verletzungssorgen

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf reist am drittletzten Spieltag in die Hauptstadt. Bei den Füchsen Berlin wollen DIE RECKEN am Donnerstag, 17. Mai, von 19 Uhr an im Saisonendspurt noch einmal ein sportliches Ausrufezeichen setzen. Die Schwere der Aufgabe ist den Schützlingen von Trainer Carlos Ortega aber nicht erst seit dem Heimsieg der Berliner über die Rhein-Neckar Löwen am vergangenen Sonntag bewusst. „Die Füchse haben eine ganz starke Mannschaft und wollen sich noch für die Champions League qualifizieren. Daher werden wir eine Topleistung benötigen“, weiß Carlos Ortega.

Aus Sicht von Rückraumspieler Mait Patrail kommt es für DIE RECKEN vor allem die eigene Angriffsleistung an. „Berlin lebt von ihrem guten Torhütergespann und der kompakten Abwehr. Das hat das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen eindrucksvoll gezeigt. Wir müssen daher, ähnlich wie im Hinspiel, sehr klug und effektiv angreifen“, sagt der estnische Nationalspieler.

Der 33:27-Heimerfolg aus Oktober 2017 könnte für die Niedersachsen eine Blaupause für das Duell am Donnerstagabend sein. Damals fanden Spielmacher Morten Olsen und Co. immer wieder die Lücken im Berliner Deckungsverbund und konnten sich am Ende relativ deutlich durchsetzen. „An dem Spiel müssen wir uns orientieren, auch wenn wir natürlich wissen, dass sich die Füchse vor heimischem Publikum natürlich ganz anders präsentieren werden“, erklärt Mait Patrail.

Für den Rückraumspieler und seine Teamkollegen geht es im Saisonendspurt immer noch darum, die beste Spielzeit der RECKEN-Historie zu absolvieren. „Das ist schon ein Thema in unserer Mannschaft und wir werden alles versuchen, um den Punkterekord zu knacken. Berlin ist mit Sicherheit die Schwerste von unseren verbleibenden Aufgaben, aber auch die Spiele gegen Leipzig und in Gummersbach haben es in sich“, sagte Patrail.

Personell müssen die Niedersachsen in der Hauptstadt weiterhin auf Pavel Atman, Torge Johannsen und Evgeni Pevnov verzichten. Dafür werden erneut die Youngster Jannes Krone, Hannes Feise und Joshua Thiele zum Aufgebot gehören, die in der Schlussphase gegen Ludwigshafen eine gute Leistung zeigten. „Die Jungs haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht. Manchmal schaffen sie es noch nicht, ihre guten Trainingsleistungen auf das Spielfeld zu übertragen, was aber auch völlig normal ist“, erklärt Ortega.

Bei den Berlinern ragen neben dem Torwartduo Silvio Heinevetter und Petr Stochl vor allem Mittelmann Petar Nenanic, Steffen Fäth, Hans Lindberg, Fabian Wiede und  Paul Drux heraus. Ein Comback nach seinem Haarriss im Außenknöchel gibt der ehemalige burgdorfer Kreisspieler Erik Schmidt.

Egal mit welchem Personal, DIE RECKEN werden in Berlin maximal gefordert werden und können nur mit einer überragenden Angriffsleistung für eine Überraschung in der Hauptstadt sorgen. (RECKEN)

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