Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

„Können noch attraktive Ziele erreichen“

RECKEN starten letzte vier Saisonspiele gegen Ludwigshafen

Nach einem emotionalen und auch erfolgreichen Pokalwochenende steht Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf in der DKB Handball-Bundesliga vor den letzten vier Saisonspielen. Den Auftakt bildet das Heimspiel am Sonntag, 13. Mai, von 12.30 Uhr gegen Die Eulen Ludwigshafen, dass aufgrund der Tabellenkonstellation des Aufsteigers durchaus als spannend zu bezeichnen ist. „Das wird auch unter mentalen Gesichtspunkten eine interessante Aufgabe für uns. Wir werden keine Eingewöhnungszeit von den Eulen bekommen“, rechnet Trainer Carlos Ortega mit einem hoch motiviertem Gegner. 

Dies ist aus Sicht des RECKEN-Trainers aber auch gut so, denn aufgrund der Ausgangslage kann „bei uns gar nicht erst der Gedanke aufkommen, die Saison wäre nach dem Pokalhöhepunkt vorbei.“ Ähnlich sieht es auch Geschäftsführer Benjamin Chatton, für den der Saisonendspurt aus RECKEN-Sicht noch einiges zu bieten hat. „Wir können noch attraktive Ziele erreichen, wie zum Beispiel die beste Saison in unserer Vereinsgeschichte spielen. Dafür müssen wir die Punkte aber am Sonntag in der RECKEN-Festung behalten“, erklärt Chatton.

Die Intensität des letzten Wochenendes hat im RECKEN-Kader körperlich Spuren hinterlassen. In Pavel Atman (Leiste) und Torge Johannsen (Ferse) fallen zwei Spieler sicher aus. Zudem ist der Einsatz von Evgeni Pevnov mit einem großen Fragezeichen versehen, da sich der Kreisläufer bereits im Pokalfinale mit einer Daumenverletzung in den Dienst der Mannschaft stellte. Trotz der personellen Rückschläge wissen DIE RECKEN aber auch, dass sie vor heimischer Kulisse gegen den Aufsteiger in der Favoritenrolle sind. „Wir haben uns und unseren Fans gegenüber die Verpflichtung am Sonntag mit viel Emotionen und auch Leidenschaft zu spielen. Wir können unsere starke Heimbilanz mit einem Sieg noch weiter aufpolieren“, weiß Benjamin Chatton.

Der Gegner aus Ludwigshafen kommt mit reichlich Selbstvertrauen und der Empfehlung von zuletzt zwei Siegen in die niedersächsische Landeshauptstadt. In den Kellerduellen beim TuS N-Lübbecke und gegen den TV Hüttenberg konnten die Schützlinge von Trainer Benjamin Matschke doppelt punkten und haben im Kampf um den Klassenerhalt wieder Lunte gerochen. „Wir dürfen weiter träumen“, sagte Matschke nach dem Hüttenberg-Erfolg. Die Burgdorfer dagegen verloren zuletzt dreimal in Folge. Togefährlich bei den Eulen sind vor allem Alexander Feld, Patrick Weber und David Schmidt. DIE RECKEN müssen daher mit einem brandgefährlichen Gegner rechnen und werden selbst eine gute Leistung benötigen, um beide Punkte zu Hause zu behalten. (RECKEN)

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„Können noch attraktive Ziele erreichen“

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