Ihr Weg nach Burgdorf

von:
am:
um:
##leer##
##leer##
Handball - Die Recken

„Brauchen uns für die Leistung nicht zu schämen“

RECKEN nehmen viel Positives aus Hamburg mit - Atman wieder verletzt

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat bei der ersten Teilnahme am REWE Final Four auf ganzer Linie überzeugt. Klasse auf dem Spielfeld und herausragend auf den Publikumsrängen – DIE RECKEN haben sich am vergangenen Wochenende in Hamburg einen Namen gemacht. „Das war ein starker Auftritt. Die TSV Hannover-Burgdorf hat das Turnier absolut bereichert“, stellte auch Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann nach zwei intensiven Tagen heraus, in denen den RECKEN-Profis beinahe der ganz große Wurf gelungen wäre.

„Wir brauchen uns für die Leistung nicht zu schämen“, sagte Torhüter Martin Ziemer, der im Halbfinale gegen die HSG Wetzlar einer der Erfolgsgaranten für den Finaleinzug war. „Wir hätten das Finale natürlich gern gewonnen, aber immerhin haben wir Europa klargemacht“, konnte Timo Kastening, der im Finale gegen die Rhein-Neckar Löwen bei sechs Würfen ohne Fehlversuch blieb, dem Wochenende ebenfalls viel Positives abgewinnen.

Ganz sicher ist die zweite Europatournee von Niedersachsens Spitzenhandballern aber noch nicht. Nur wenn die Rhein-Neckar Löwen in der Liga auf einem der ersten beiden Plätze landen und sich für die Teilnahme an der Champions League qualifizieren sind DIE RECKEN im kommenden Jahr wieder europäisch. „Sollte es so kommen, wollen wir es besser als beim ersten Versuch machen. Da haben wir sehr viel Lehrgeld bezahlt“; erinnert sich Rückraumspieler Mait Patrail ungern an den ersten Europa-Ausflug zurück.

In Hamburg machten DIE RECKEN hingegen fast alles richtig. Im Halbfinale fegten sie in der ersten Halbzeit wie ein Orkan über die HSG Wetzlar hinweg und stellten die Weichen für auf Finaleinzug. „Das war vielleicht unsere beste erste Halbzeit in dieser Saison“, bemerkte der starke Fabian Böhm hinterher.

Als großer Außenseiter präsentierten sich die Niedersachsen im Finale gegen den amtierenden Deutschen Meister lange Zeit auf Augenhöhe, mussten am Ende aber die Überlegenheit der Löwen, die sich in der entscheidenden Phase auf ihren Superstar Andy Schmid verlassen konnten, anerkennen. „Wir haben alles gegeben und sind enttäuscht. Es hat leider nicht gereicht“, sagte Kapitän Kai Häfner, der mit zwölf Toren in beiden Spielen zum besten Turniertorschützen avancierte.

Trotzdem nahmen DIE RECKEN nicht nur den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte mit auf die Heimreise nach Hannover, sondern auch den Wunsch, möglichst bald wieder im REWE Final Four zu stehen. „Wir kommen gern wieder und vielleicht nehmen wir dann ja auch etwas Festes mit nach Hause“, schmunzelte Geschäftsführer Benjamin Chatton. 

Einziger Wermutstropfen: Bei seinem Kurzeinsatz im Finale verletzte sich Pavel Atman erneut an der Leiste und fällt jetzt für den Rest der Saison aus. (RECKEN)

Diese Seite wurde 198 mal aufgerufen.

 

 

 

Online: 5  Heute: 94  Gestern: 97  Woche: 191  Monat: 1803  Jahr: 23962  Gesamt: 226889