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Handball - Die Recken

Debakel mit 22:31 beim SC Magdeburg

DIE RECKEN ergeben sich kampflos und bieten eine ganz schwache Leistung

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf erlebte beim Gastspiel in Magdeburg gegen SC vor 6708 Zuschauern ein Debakel erster Klasse. Die Schützlinge von Trainer Carlos Ortega ergaben sich kampflos und verloren mit 22:31 (9:16). Es lief von Beginn an nichts zusammen. Spielmacher Morten Olsen musste bereits nach fünf Minuten auf die Bank und wurde durch Mait Patrail ersetzt. Die Fehlversuche häuften sich beim Dänen. Später kam Olsen phasenweise wieder ins Spiel. Neben zahlreichen Fehlpässen traf er bei acht Versuchen lediglich zweimal ins gegnerische Tor. Auch Kai Häfner war diesmal ein Ausfall. Er warf bei sieben Versuchen  nur ein einziges Tor. Er wurde später durch Rune Karason ersetzt. Wenn gleich zwei absolute Leistungsträger  ausfallen, wird es natürlich schwer, etwas Zählbares mit zu nehmen. Auch Rechtsaußen Timo Kastening hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Von seinen vier Würfen konnte er keinen Treffer erzielten. Kastening wurde später auf der Außenposition von Runar Karason ersetzt. Der Magdeburger Torwart Dario Quenstedt wurde regelrecht warm geworfen, mit seinen 26 Paraden parierte er 54 Prozent der TSV-Würfe – absolute Weltklasse.  Im Angriff konnte Michael Damgaard nicht gestoppt werden, er erzielte gleich elf Treffer. Es war teilweise eine blamable Vorstellung, bis auf elf Treffer bauten die Gastgeber zeitweilig ihre Führung aus. Und hätte nicht TSV-Keeper Martin Ziemer mit zehn Paraden geglänzt, das Debakel wäre noch höher ausgefallen. Unglaublich die schwache Ausbeute des Angriffs, denn unvorstellbare 34 Fehlwürfe sprechen eine deutliche Sprache. Zum Schluss standen mit Joshua Thiele, Jannes Krone und Hannes Feise drei Nachwuchsspieler auf dem Feld. Jetzt bleiben noch einige Tage, um am kommenden Sonnabend im Halbfinale des Final Four in Hamburg von 18 Uhr an gegen die HSG Wetzlar die bisher starke Saisonleistung zu krönen. Ein Sieg gegen die HSG und die RECKEN hätten sich für den Europapokal qualifiziert. Dann muss die Leistung aber erheblich gesteigert werden. "Wir haben derzeit nicht die Form der vergangenen Monate, daher brauchen wir beim REWE Final Four vor allem einen großen Willen", sagte RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton.

TSV Hannover-Burgdorf: Semisch, Ziemer – Mortensen (8/2 Tore), Böhm (6), Patrail (2), Olsen (2), Pevnov (1), Häfner (1), Karason (1), Brozovic (1), Thiele, Krone, Feise, Christophersen, Büchner. (r/recken)

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