Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

„Wir müssen gut ins Spiel kommen“

RECKEN treffen auf Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen – 9000 Besucher werden erwartet

Noch drei Heimspiele hat Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf in der Saison 2017/18 zu absolvieren. Mit den Duellen gegen die Rhein-Neckar Löwen, die Eulen Ludwigshafen sowie den SC DHfK Leipzig wartet dabei ein buntes Potpourri an Aufgaben auf die Schützlinge von Trainer Carlos Ortega, die in dieser Spielzeit in heimischer Halle noch ungeschlagen sind. Im Spiel am Donnerstag, 19. April, von 19 Uhr an in der TUI Arena gegen die Rhein-Neckar Löwen wird dieser Fakt aber auf eine harte Belastungsprobe gestellt, denn die Löwen sind auf dem besten Weg, die dritte Meisterschaft in Folge zu gewinnen. „Natürlich sind wir im Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen der klare Außenseiter. Wir fühlen uns aber Zuhause sehr wohl und werden alles in die Waagschale werfen“, verspricht Trainer Carlos Ortega einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft.

Die Personalsituation stellt sich bei den Niedersachsen auch ein paar Tage nach dem letzten Spiel beim HC Erlangen bescheiden dar. Mit Pavel Atman, Mait Patrail und Rúnar Kárason droht erneut eine komplette Rückraumreihe auszufallen. Zudem plagt sich Torge Johannsen seit dem Spiel in Erlangen wieder mit Problemen an der Ferse herum, so dass auch sein Einsatz ungewiss ist. „Wir müssen abwarten, welche Spieler wir bis zum Donnerstag wieder fit bekommen. Klar ist aber auch, dass erneut mehrere Akteure aus dem Perspektivkader dabei sind“, wird Ortega den Kader mit Talenten aus der erfolgreichen Reckenschmiede auffüllen.

Unabhängig von der Besetzung müssen DIE RECKEN gegen die Löwen über sich hinauswachsen, denn der amtierende Deutsche Meister ist ausnahmslos mit Weltklassespielern bestückt. „Sie haben auf jeder Position zwei Topakteure im Kader. Zudem haben die Löwen durch die Rückholaktion von Kim Ekdahl Du Rietz an zusätzlicher Qualität gewonnen. In der Abwehr können sie verschiedene Systeme spielen und im Angriff ist Andy Schmid der Dreh- und Angelpunkt“, beschreibt Ortega einige Vorzüge der Badener.

Während es Stärken bei den Löwen reichlich gibt, tun sich die Gegner in der Regel schwer, Schwächen bei den Mannheimern zu finden. „Die Entscheidungsqualität von Andy Schmid ist eine absolute Stärke der Löwen. Aber es läuft im Endeffekt alles über ihn und vielleicht ist das dann auch eine Schwäche, weil es sie ein Stück weit berechenbar macht“, sagt RECKEN-Rückraumspieler Fabian Böhm. „Wir müssen ihn in unbequeme Situationen bringen und es ihm möglichst schwierig machen, die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sieht Böhm einen möglichen RECKEN-Erfolgsansatz.

Sowohl Ortega als auch Böhm wissen, dass DIE RECKEN vor allem zu Spielbeginn hellwach sein müssen. „Die Löwen sind Schnellstarter. Viele ihrer Spiele haben sie in den ersten 15 Minuten für sich entschieden“, bemerkt Ortega. „Wir müssen gut ins Spiel kommen und es ausgeglichen gestalten. Dann kommt auch die Halle und dann wird es für die Löwen auch schwieriger“, misst Fabian Böhm der Startviertelstunde ebenfalls eine hohe Bedeutung zu.

Des Weiteren bauen DIE RECKEN auch auf den „achten Mann“. Mit knapp 9000 Zuschauern wird die TUI Arena sehr gut gefüllt sein. „Das Publikum kann uns einen zusätzlichen Schub geben. Das haben wir in dieser Saison schon häufig erleben dürfen“, hofft Böhm auf euphorische RECKEN-Fans, die mit dafür sorgen sollen, dass die Niedersachsen in heimischer Halle weiterhin ungeschlagen bleiben.

Im Hinspiel mussten sich die RECKEN gleich mit 23:35 geschlagen geben. Die Löwen kommen mit der Empfehlung von zuletzt 26:2 Punkten in Folge, lediglich in Kiel gab es eine 22:27-Niederlage. (RECKEN)

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