Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

TSV Hannover-Burgdorf zieht im Pokal ins Final Four nach 31:30-Sieg über FA Göppingen ein

Handball-Bundesligist TSV Burgdorf-Hannover landete den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Das Team von Trainer Carlos Ortega zog zum ersten Mal nach sechs gescheiterten Versuchen im DHB-Pokal ins Final Four, der besten vier Teams im Pokal, ein. Dazu benötigte man allerdings eine gehörige Portion Glück, denn gegen den scheinbaren Angstgegner FA Göppingen, gegen den es zwei Tage zuvor noch eine 19:30-Niederlage im Punktspiel gab, gewannen die RECKEN mit 31:30 (16:12). Dabei machten es sich die Gastgeber vor 6109 Besuchern in der TUI-Arena selbst schwer. Während der gesamten 60 Minuten führten die Gäste nicht ein einziges Mal, die Burgdorfer zogen zeitweilig auf fünf Treffer davon. Noch in der 55. Minute erzielte Mait Patrail die 31:27-Führung – das sollte eigentlich reichen. Aber bis zur Schlusssirene erzielten die RECKEN keinen weiteren Treffer. Jetzt fast ständig in Unterzahl musste noch gebangt werden, als Marcel Schiller eineinhalb Minuten vor dem Ende per Siebenmeter zum 30:31-Anschlusstreffer traf. Der Rest war in Unterzahl unglaublicher Kampf, der letztlich belohnt wurde und von den Besuchern enthusiastisch gefeiert wurde. Völlig unnötig wieder einmal die 19 Fehlversuche, davon allein sechs von Morten Olsen, der mit Göppingen bestimmt nicht seinen Lieblingsgegner hat. Aber vor allem zeichnet sich ein größeres Problem ab, denn die vielfach hochgelobten TSV-Torwarte Martin Ziemer und Malte Semisch erwiesen sich als der größte Schwachpunkt. Konnten beide zusammen noch vor der Pause fünf Bälle abwehren, so dauerte es bis zur 53. Minute, ehe Malte Semisch den ersten und einzigen Ball nach dem Seitenwechsel abwehrte. Ortega wechselte zum Schluss beide immer wieder ein und aus, aber zum Glück hat es ja auch „ohne“ Torwart gereicht. Freuen kann sich vor allem der dänische Olympiasieger Caspar Mortensen, der mit zehn Treffern ein Garant für den Sieg war, nachdem er zuvor im Punktspiel in Göppingen nicht getroffen hatte. Auf jeden Fall haben die Burgdorfer eine Reaktion auf die eklatante Niederlage bei FA Göppingen gezeigt. Sie präsentierte sich über weite Strecken mit einer ganz starken Leistung und ließ das Punktspieldebakel vergessen. Ein weiterer Schritt für Trainer Carlos Ortega mit dem Erreichen des Final Four in Hamburg – wie gesagt: größter Erfolg der Vereinsgeschichte.

Bisher haben sich die HSG Wetzlar (25:21 gegen TBV 1898 Stuttgart) und die Rhein-Neckar Löwen (35:23 gegen DHfK Leipzig) für diese Runde qualifiziert. Am heutigen Mittwoch, 7. März 2018, spielen noch die Füchse Berlin gegen den SC Magdeburg.

Carlos Ortega, Trainer der RECKEN: „Der Sieg ist für uns historisch und wir freuen uns und genießen dies."

Benjamin Chatton, Geschäftsfürhrer der RECKEN: „Beide Mannschaften haben einen rassigen Fight gezeigt. Ein großer Dank geht an unser Publikum, dass unser Team heute getragen hat.“

Rolf Brack, Trainer FA Göppingen: „Wir hatten heute wieder eine gute Wurfquote und haben trotz eines  grippegeschwächten Tim Kneule gut gespielt. Ein Knackpunkt war die Spielphase kurz vor der Pause mit drei TSV-Treffern in Folge."

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Semisch – Mortensen (10/3 Tore), Patrail (4), Kastening (4), Olsen (4), Häfner (3), Böhm (2), Brozovic (2), Pevnov (2), Lehnhoff, Karason, Christophersen, Kalafut.

 



Quelle: http://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-2-102023.html


Quelle: http://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-2-102023.html

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