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Handball - Die Recken

Das war es dann wohl

Deutschland verliert bei der Handball-EM in der Hauptrunde gegen Dänemark mit 25:26

Das war es dann wohl mit der Titelverteidigung der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften in Kroatien. Im zweiten Hauptrundenspiel unterlagen die Deutschen dem Team aus Dänemark nach einer 9:8-Pausenführung recht unglücklich mit 25:26. Zwar zeigte sich das deutsche Team leistungsmäßig verbessert, war in den entscheidenden Situationen aber wenig präsent. Trainer Christian Prokop nominierte mit Rune Dahmke vom THW Kiel einen zweiten Spieler nach. Für den zunächst nachnominierten Finn Lemke aus Melsungen für Bastian Roscheck schickte Prokop nun auch mit Maximilian Janke einen zweiten umstrittenen  Spieler seines Ex-Klubs aus Leipzig nach Hause. Vielleicht passierte beides zu spät. Gegen Dänemark kassierte das Prokop-Team bis zur Pause acht Gegentreffer, als die Dänen dann auf den siebten Feldspieler umstellten, war es vorbei mit der Herrlichkeit. In Halbzeit zwei kamen noch einmal 18 Gegentreffer zustande. Da nutzte es auch nichts, dass der Angriff immer besser zu ihrer Form fand. Vor allem Julius Kühn taute auf und war mit sechs Treffern bester Werfer. Aber am Ende reichte es nicht, auch wenn die Deutschen zweimal mit zwei Treffern in Führung gingen. Der RECKE Kai Häfner erzielte diesmal drei Treffer. Für Dänemark trafen die RECKEN Morten Olsen und Casper Mortensen ebenfalls je dreimal.

Weiter geht es am Mittwoch, 24. Januar 2018 von 20.30 Uhr an  gegen Spanien im letzten Hauptrundenspiel.

Christian Prokop (Trainer Deutschland): „Wir haben zunächst stark in der Abwehr gestanden. Als die Dänen auf den siebten Feldspieler umstellten, hatten wir viele leichte Ballverluste und waren einfach nur zu naiv. Nun können wir das Halbfinale nicht mehr aus eigener Kraft erreichen.“

Julius Kühn (Rückraumspieler): „In den entscheidenden Situationen haben wir zumeist die falschen Entscheidungen getroffen.“

Rune Dahmke (nachnominierte Rückraumspieler): „Ich hatte immer das Gefühl, das wir es noch schaffen könnten. Aber es fehlte etwas das Glück, auch weil wir einmal ein Überzahlspiel mit 0:2 verloren haben.“

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