Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

RECKEN werden ihrer Favoritenrolle gerecht

Kai Häfner entscheidet das Bruderduell mit 27:20 für sich

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf wurde seiner Favoritenrolle im zwölften Saisonspiel gegen VTB 1898 Stuttgart vollauf gerecht und gewann sicher mit 27:20 (16:11).  Dabei waren die Gäste in der Swiss-Life-Hall vor 3272 Zuschauern chancenlos und gingen während der gesamten 60 Minuten nicht ein einziges Mal in Führung. In der 3. Minute hieß es 2:2, danach setzten sich die Burgdorfer auf 5:2 in der 9. Minute und 9:5 in der 17. Minute ab. Ein in der ersten Halbzeit überragende Morten Olsen erhöhte in der 19. Minute auf 11:6, was die bis dahin höchste Führung war. Die ersatzgeschwächten Stuttgarter fanden keine Mittel gegen die überragende 6:0-Deckung der Hausherren. Nach der 16:11-Pausenführung erhöhte Kai Häfner gleich auf 17:11. Doch danach schlich sich aufgrund des sicheren Vorsprungs der Schlendrian ein. Sechs technische Fehler in Folge ließen die Gäste bis zur 41. Minute beim 18:14 herankommen. Die TSVer hatten es zu leicht genommen, aber dann erwachte wieder der Kampfgeist. In der 49. Minute wurde der lange Zeit verletzte Lars Lehnhoff eingewechselt, er führte sich drei Minuten später gleich mit einem Treffer zum 25:16 ein. Überragend in der zweiten Halbzeit war Torwart Malte Semisch mit elf Paraden, davon zwei Siebenmeter. Im Gefühl des sicheren Sieges spulten die RECKEN ihr Part herunter und gewannen am Ende mit sieben Treffern  Vorsprung. Die Pflichtpunkte wurden gewonnen.

Weiter geht es für die RECKEN am Donnerstag, 23. November, von 19 Uhr an beim TBV Lemgo.

„Wir haben früh die Kontrolle über das Spiel bekommen und insgesamt einen verdienten Sieg erzielen können. Wir haben insgesamt sehr gut verteidigt, vor allem gegen sechs Feldspieler, aber nach kurzer Zeit auch gegen den zusätzlichen Angreifer“, stellte TSV-Trainer Carlos Ortega fest.

 „Wir haben heute zu viele einfache Fehler gemacht und es war daher ein verdienter Erfolg für Hannover“, erkannte Stuttgarts Trainer Markus Baur an. „Es haben uns natürlich einige Spieler verletzungsbedingt gefehlt, aber wir müssen schon konstatieren, dass die Leistung heute nicht gereicht hat. Im nächsten Heimspiel gegen Lübbecke wollen wir uns dann wieder besser präsentieren“, blickte Stuttgarts Geschäftsführer Jürgen Schweikardt bereits voraus.

„In der vergangenen Saison haben wir lediglich einen Punkt gegen Stuttgart geholt. Vor allem das Unentschieden zuhause hat uns sehr weh getan. Man hat gemerkt, dass bei Stuttgart wichtige Leute gefehlt haben. Es freut mich, dass wir zwei wichtige Punkte mehr auf der Habenseite haben“, erklärte RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Der fünffache Torschütze Kai Häfner freute sich: „Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel werden würde, hatten die Partie aber jederzeit im Griff. Eigentlich hätten wir noch höher gewinnen müssen. Diese Saison macht es wesentlich mehr Spass, als zum Ende der abgelaufenen Serie, was verschiedene Gründe hat. Da mein Bruder Max frei bekommen hat, werden wir an diesem Wochenende noch einiges unternehmen.“

Max Häfner, Kai´s Bruder und Spieler der Stuttgarter: „Klar war es ein verdienter Sieg der RECKEN. Aber wir hatten auch einige Verletzte zu beklagen. Wir warten auf Mimi Kraus, dann wird es auch bei uns besser. Gegen die kompakte TSV-Abwehr und den starken Torwarten fanden wir kein Mittel.“

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Semisch – Häfner (5), Olsen (4), Pevnov (3), Böhm (3), Kastening (3), Mortensen (3/2), Brozovic (2), Karason (1), Patrail (1), Johannsen, Kalafut, Diebel.

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RECKEN werden ihrer Favoritenrolle gerecht

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