Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Zu Gast beim Deutschen Meister

RECKEN reisen trotz Tabellenführung als Außenseiter zu den Rhein-Neckar Löwen

Auf dem Papier ist es ein Topspiel, wenn Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf am Dienstag,3. Oktober, als derzeitiger Tabellenführer (12:2 Punkte) zum Dritten Rhein-Neckar Löwen (10:2) reist. Dennoch sind die Vorzeichen vor dieser Partie klar verteilt, treten DIE RECKEN um 17.30 Uhr doch beim amtierenden Deutschen Meister und neuerlichen Titelfavoriten in der SAP Arena in Mannheim an. Nur zwei Tage später steht mit der Begegnung bei der MT Melsungen eine nicht minder hohe Hürde vor der Tür. „Es ist nicht nur die Qualität der kommenden beiden Gegner, welche die Aufgaben sehr schwierig macht, sondern auch die Tatsache, dass wir zwei Auswärtsspiele in zwei Tagen bestreiten müssen“, hat auch Trainer Carlos Ortega entsprechend Respekt.

Die Schwierigkeit der Auswärtspartie bei den Rhein-Neckar Löwen verdeutlicht dabei nicht nur ein Blick auf die Statistik der vergangenen Jahre. Seit der Saison 2013/14 musste der Deutsche Meister der letzten beiden Jahre vor heimischem Publikum in der DKB Handball-Bundesliga ganze drei Niederlagen verkraften (1x gegen THW Kiel und 2x gegen SG Flensburg-Handewitt). DIE RECKEN gingen zudem in den bisherigen Bundesliga-Partien bei den Baden-Württembergern regelmäßig leer aus. In der vergangenen Saison mussten sich Kai Häfner & Co. trotz einer ordentlichen Leistung in Mannheim mit 30:34 beugen, während die Niedersachsen in der Swiss Life Hall Hannover mit 26:30 das Nachsehen hatten. Dennoch wollen sich DIE RECKEN nicht kampflos geschlagen geben. „Träumen ist immer erlaubt. Wir wollen nach Mannheim fahren und dort ein gutes Spiel zeigen, aber die Rhein-Neckar Löwen als amtierender Deutscher Meister sind natürlich eine sehr hohe Hürde“, sagte Ortega.

Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen verfügt über eine auf allen Positionen überdurchschnittlich gut besetzte Mannschaft. Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Rhein-Neckar Löwen ist dabei wie in den vergangenen Jahren Andy Schmid. Der 34-jährige Schweizer steht nicht nur mit 42 Toren und 38 Assists an der Spitze seines Teams, sondern stellte erst beim 30:28-Sieg am Sonntag gegen den THW Kiel sein Ausnahmekönnen nicht nur aufgrund seiner neun Treffer eindrucksvoll unter Beweis. Gemeinsam mit den beiden ‚Halben‘ Mads Mensah Larsen (14 Tore) und Alexander Petersson (13 Tore) bildet Schmid einen gleichermaßen spielstarken wie torgefährlichen Rückraum, der auch im Zusammenspiel mit dem Kreis um Nationalspieler Hendrik Pekeler (29 Tore) glänzt. Torgefahr geht zudem speziell im Gegenstoß von den beiden schnellen Außen Jerry Tollbring (21/1) und Patrick Groetzki (18) aus. Doch auch die Defensive der Rhein-Neckar Löwen weist mit ihrer Kompaktheit und Flexibilität Extraklasse auf.

DIE RECKEN wollen ihrerseits an die bisher guten Leistungen in dieser Saison anknüpfen. Vor allem in der Defensive stellten Sven-Sören Christophersen & Co. die gegnerischen Angreifer zuletzt vor große Probleme, was auch diesmal die Grundlage sein soll. Offensiv wollen die Niedersachsen zudem an die ersten Spiele dieser Spielzeit anknüpfen, um den Favoriten so lange es geht zu ärgern. Wie die personelle Situation aussieht, wird sich erst kurzfristig entscheiden. „Wir müssen schauen, welchen Kader wir zur Verfügung haben“, so Trainer Carlos Ortega. „Wir hoffen, dass der ein oder andere Spieler wieder zurückkommt, um zusätzliche Alternativen zu haben. Für die beiden anstehenden Aufgaben in Mannheim und Kassel brauchen wir einen breiten Kader“, hofft Geschäftsführer Benjamin Chatton und ergänzt: „Das Spiel bei den Rhein-Neckar Löwen wird natürlich alles andere als einfach. Evetuell kann Mait Patrail wieder spielen, Pavel Ataman und Lars Lehnhoff werden wohl noch fehlen. (Recken)

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Zu Gast beim Deutschen Meister

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