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Handball - Die Recken

TSV Hannover-Burgdorf verliert gegen die Füchse nach schacher Vorstellung

15 Minuten ohne Tor in Halbzeit eins - Es waren wieder einige Fehler zu viel bei der Chancenauswertung

Stark ersatzgeschwächt musste sich Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf im Heimspiel den Füchsen Berlin mit 26:31 (10:10) geschlagen geben. Letztlich eine vermeidbare Niederlage, denn wer so viele Chancen liegen lässt, kann einfach nicht gewinnen. Dabei begannen die TSVer recht stark und führten 3:1, 6:4 und in der 14. Minute mit 7:5. Dann leisteten sich die Burgdorfer den Luxus und erzielten

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rekordverdächtige 15 Minuten keinen einzigen Treffer, darunter einen verworfenen Siebenmeter durch Kastening, fielen allerdings „nur“ auf 7:10 zurück, weil auch die Berliner keine Übermannschaft stellten. Bis zum Seitenwechsel glichen die in dieser Phase kämpferischen Burgdorfer noch zum 10:10 aus – Hoffnungen keimte auf.

Nach der Pause konnte Runar Karason mit drei Treffern noch den Gleichstand zum 13:13 halten, die TSV leistete sich aber von der 30. bis 37. Minute fünf technische Fehler, die die Gäste zur 16:13-Führung nutzten. Nachdem Vasko Sevaljevic den nächsten Siebenmeter verwarf und erneut Kastening vom Punkt nicht traf fielen die TSV innerhalb von sechs Minuten von 15:17 auf 15:22 zurück. In der 49. Minute wuchs der Rückstand beim 16:25 gar auf neun Treffer an. Erst jetzt „erwachten“ die TSVer und verkürzten bis zur Schlusssirene noch auf 26:31.

Insgesamt erlaubten sich die Schützlinge von Trainer Christopher Nordmeyer bei 15 technischen Fehlern satte 19 Fehlwürfe, darunter drei Siebenmeter. So kann man nicht gewinnen und erst recht nicht, wenn wieder einmal der gegnerische Torwart, diesmal Petr Stochl, bester Akteur der Gäste war. Nun dürfen die Burgdorfer nicht mehr zu den Europapokalplätzen schielen, bis zum Abstiegsrang sind es noch sieben Zähler. Und die nächsten beiden Gegner heißen in Magdeburg der SC und daheim die Rhein-Neckar Löwen.

Eine überzeugende Vorstellung bot erneut Torwart Martin Ziemer, Runar Karason war mit elf Treffern zwar bester Torschütze, hatte aber auch eine ganze Reihe Fehlwürfe.

„Wir haben die zweite Halbzeit durch zu wenig gute Aktionen verloren. Ich bin nicht zufrieden und kann mich dementsprechend auch nicht richtig über die gute Leistung der jungen Spieler freuen“, resümierte Christopher Nordmeyer. RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton fügte ergänzend hinzu: „Wir haben die Tabellensituation im Blick. Diese ist zur Zeit gut, aber der Blick geht dennoch nach hinten.“

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Weber – Karason (11/3), Häfner (5), Y. Dräger (3), M. Dräger (2), Pollex (2), Andreu (2), Kastening (1), Hykkerud, Szücs, Sevaljevic, Hoffmann, Mirkulovski.

Runar Karason erzielte gleich elf Treffer gegen die Füchse (Foto: TSV Hannover-Burgdorf)

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