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Handball - Die Recken

„Wir wollen konzentriert weiterarbeiten“

RECKEN streben gegen HSG Wetzlar am Sonntag den zweiten Heimsieg an

Am Tag nach dem grandiosen Erfolg über die SG Flensburg-Handewitt kehrte beim Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf schnell wieder der graue Alltag ein, denn bereits am Sonntag, 3. September, treffen DIE RECKEN auf die HSG Wetzlar (15.00 Uhr TUI Arena). “Es war sehr schön, dass wir gegen Flensburg gewonnen haben, aber wir wollen auch gegen Wetzlar die zwei Punkte holen, denn sonst war der Erfolg nicht viel Wert“, weiß Abwehrchef Sven-Sören Christophersen die Situation realistisch einzuschätzen.

Für RECKEN-Trainer Carlos Ortega hängt bei der Taktikwahl am Sonntag viel vom Mitwirken von Morten Olsen ab. Der dänische Spielmacher verletzte sich gegen Flensburg kurz vor der Pause am Oberschenkel und konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt werden. „Wir müssen schauen, welches Personal wir am Sonntag zur Verfügung haben. Davon hängt natürlich auch unsere taktische Ausrichtung im Angriff ab“, sagte Ortega.

Für einen weiteren Erfolg wollen DIE RECKEN die Basis aber vor allem  in der Abwehr legen. „Wie wir uns im Zweikampf verhalten ist auch immer von den Stärken des jeweiligen Angriffsspielers abhängig. Gegen Flensburg hat das schon recht gut harmoniert und wenn Martin Ziemer dann auch noch ein paar freie Bälle wegnimmt, ergänzt sich das Gesamtpaket sehr gut“, erklärt Christophersen.

Auf die RECKEN-Abwehr mit Chef Christophersen kommt gegen Wetzlar wieder Schwerstarbeit zu. „Filip Mirkulovski ist ein sehr intelligenter Spieler, der ein gutes Entscheidungsverhalten besitzt. Seine Kreise, vor allem im Zusammenspiel mit Jannik Kohlbacher, gilt es einzuengen. Aber auch der Wetzlarer-Rückraum auf den Halbpositionen ist wurfgewaltig“, zählt Carlos Ortega einige Vorzüge der Mittelhessen auf. Mirkulovski spielte 2015 übrigens ein halbes Jahr für die Burgdorfer. Ebenso HSG-Torwart Nikolai Weber, der von 2013 bis 2015 bei den RECKEN unter Vertrag stand.

Die HSGer sind mit 3:1 Punkten einmal mehr sehr solide in die Saison gestartet und scheinen auch in dieser Spielzeit für Überraschungen gut zu sein. „Der sportliche Erfolg von Wetzlar hat viele Gründe. Trainer Kai Wandschneider schafft es immer wieder, eine verschworene Einheit zu formen. Aber auch die exzellente Jugendarbeit kommt der HSG zu Gute“,  es Christophersen, der von 2008 bis 2010 selbst im Trikot der HSG Wetzlar auflief.

Frohe Kunde gibt es bei der Ticketnachfrage für das Spiel am Sonntag. Über 4000 Karten sind bislang im Vorverkauf abgesetzt. “Die Fans sind sehr wichtig für uns, das hat man gegen Flensburg gesehen. Wenn die Halle hinter uns steht, ist der Druck für den Gegner sehr hoch“, setzt Ortega auf die Karte RECKEN-Fans.  (RECKEN)

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„Wir wollen konzentriert weiterarbeiten“

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