Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Und die nächste Blamage der RECKEN

Auch beim abgeschlagenen Tabellenletzten gab es keinen Sieg - Ist Bürkle noch zu halten?

Wie lange, so fragen  sich die Handballfans der RECKEN, sieht sich Geschäftsführer Benjamin Chatton das noch an. In diesem Jahr gab es in 14 Begegnungen nicht einen einzigen Sieg. Und auch beim abgeschlagenen Tabellenletzten HSC 2000 Coburg gab es die nächste Blamage. Trotz einer in der zweiten Halbzeit über weite Strecken überlegen geführten Partie mit zeitweise sechs Treffern Vorsprung reichte es am Ende wieder einmal nicht. 27:27 hieß es am Ende nach einem Siebenmeter-Gegentreffer 22 Sekunden vor dem Ende. Das einzig positive daran ist, dass die RECKEN jetzt auch rein rechnerisch nicht mehr absteigen können. Aber war dies das Ziel? Geliebäugelt hatte man mit dem Europapokal, und man war bis zum Ende des vergangenen Jahres voll im Soll. In diesem Jahr gab es in den bisherigen 14 Begegnungen nur Pleiten, Pleiten, Pleiten. Erreicht der Trainer die Mannschaft überhaupt noch? Diese Frage stellt sich seit langen Wochen. Immer nur Floskeln, wie es fehlten nur Kleinigkeiten, kann nicht mehr gelten lassen. Benjamin Chatton muss handeln. Mit einer solch sehr stark aufgestellten Mannschaft, die Chatton zusammengestellt hat, darf es so einen Absturz nicht geben.

In Coburg kamen die TSVer nach Pause zunächst richtig in Fahrt. Kai Häfner brachte die Gäste in der 32. Minute mit 15:11 in Führung. In der 41. Minute traf Olsen zum 20:14 – alles schien wieder einmal in die richtige Richtung zu laufen. Als Hykkerud in der 46. Minute zum 23:17 erhöhte, schien alles gelaufen. Dieser Sechs-Tore-Vorsprung wurde lange gehalten, doch dann schienen die TSVer, wie schon in jedem Spiel in diesem Jahr, Angst vor der eigenen Courage zu bekommen. Und dies bei dem Tabellenletzten. Tor um Tor holten die Coburger jetzt auf und glichen in der 58. Minute zum 26:26 aus. Nach dem 27:27 verwarf Mait Patrail den letzten Ball und es blieb dabei: 2017 kein Sieg nach jetzt 2:26 Punkten. Nur gut, dass dies zum Klassenerhalt reicht. Die immer mehr verunsicherten Burgdorfer leisteten sich insgesamt 24 Fehlwürfen, HSC-Torwart Oliver Krechel parierte 17 Würfe. Auf der anderen Seite konnte Martin Ziemer neunmal abwehren. Bedenkt man einmal, dass Kai Häfner mit sechs Treffer bester Werfer war, muss man auch sehen, dass er sechs Fehlwürfe hatte. Noch schwächer war Morten Olsen, der nach seinen fünf Treffern gleich sieben Fehlwürfe auf seinem Konto hatte. Es passt also hinten und vorn nicht. Damit ist die TSV mit 2:26 Punkten die absolut schlechteste Rückrundenmannschaft.

Die nächste Partie findet am Mittwoch, 7. Juni, von 19 Uhr an gegen den TBV Lemgo statt. Trotz der äußerst schwachen Leistungen der RECKEN stehen die treuen Zuschauer geschlossen hinter dem Team. Die Swiss-Life-Hall ist wieder fast ausverkauft.

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Semisch – Häfner (6 Tore), Patrail (5), Olsen (5), Mortensen (3), Karason (3/1), Schmidt (2), Kastening (2), Hykkerud (1), Lehnhoff, Dräger, Pollex, Christophersen.

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Und die nächste Blamage der RECKEN

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