Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

„Müssen die Power hoch halten“

RECKEN treten in Oberfranken beim Tabellenletzten HSC 2000 Coburg an

Exakt sieben Tage nach dem Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig sieht der Spielplan der DKB Handball-Bundesliga am 32. Spieltag die vorletzte Auswärtsreise der TSV Hannover-Burgdorf vor. Am Mittwoch, 31. Mai,  (Anpfiff ist um 20.15 Uhr) treten DIE RECKEN erstmals zu einem Pflichtspiel in der ‚stärksten Liga der Welt‘ im rund 350 Kilometer entfernten Coburg an. „Coburg hat in den letzten Wochen noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht“, sagte RECKEN-Trainer  Jens Bürkle.

In der Tat spiegelt die derzeitige Tabellensituation der Oberfranken keinesfalls die wahre Leistungsstärke wider. „Der HSC hat am Sonntag in Kiel gezeigt, was er drauf hat, als er sich erst am Ende unglücklich geschlagen geben musste“, spielt Bürkle auf die starke Leistung der Coburger beim Deutschen Rekordmeister an. Nach einer 26:25-Führung musste sich der derzeitige Tabellenletzte noch knapp mit 26:28 geschlagen geben, wodurch rechnerisch der Klassenerhalt nun nicht mehr möglich ist. Doch auch zuvor stellte der HSC 2000 seine Qualitäten unter Beweis. So schlugen die Vestestädter kürzlich den VfL Gummersbach (31:30) und hatten auch die HSG Wetzlar (27:28) und die MT Melsungen (25:28) am Rande einer Niederlage.

Die zuletzt positive Entwicklung der Nordbayern kommt nicht von ungefähr. Mit Jan Gorr verfügt die Heimmannschaft über einen Trainer, der trotz seines jungen Alters bereits über große Erfahrung verfügt und mit dem HSC 2000 Coburg den Aufstieg aus der 3. Liga bis in die DKB Handball-Bundesliga schaffte. Dabei verfügt Gorr über eine homogene Mannschaft, in der neben der Ausgeglichenheit des Kaders auch das handballverrückte Publikum als Trumpf gilt. Mit Jan Kulhanek und Oliver Krechel setzen die Oberfranken auf ein solides Torhütergespann, das mit der Abwehr die Grundlage für das starke Gegenstoßspiel des HSC bildet. „Der Gegenstoß von Coburg ist mit Coßbau und Billek unglaublich stark. Daher wird der Rückzug für uns ein entscheidendes Thema sein“, erklärt Bürkle. Linksaußen Steffen Coßbau (123/51 Tore) und Rechtsaußen Florian Billek (139/4) gehören nicht umsonst zu den Toptorschützen ihrer Mannschaft und der DKB Handball-Bundesliga.

Als äußerst torgefährlich erweist sich darüber hinaus der Rückraum der Gastgeber. „Die Rückraumachse um Büdel, Lex, Harmandic und Kirveliavicius ist ebenfalls top besetzt“, schätzt Bürkle den gegnerischen Rückraum ebenfalls stark ein, in dem vor allem Nico Büdel (134/31) und Romas Kirveliavicius (107) als Torschützen in Erscheinung treten. Nicht zuletzt deshalb wollen DIE RECKEN das Spiel über die eigene Abwehr zu ihren Gunsten positiv beeinflussen. „Wir müssen die Power hoch halten, bis es nicht mehr geht. Umso wichtiger ist es daher, über die Defensive gut in den Gegenstoß zu kommen“, sieht Bürkle einen Schlüssel zum Erfolg in der Abwehrarbeit.

Eine alles andere als leichte Aufgabe steht den RECKEN also bevor. Entsprechend intensiv hat sich die knapp einwöchige Vorbereitung auf diese Partie gestaltet. „Wir bereiten uns konzentriert auf Coburg vor und sind die letzten Trainingseinheiten der Spielvorbereitung detailliert angegangen, um optimal eingestellt zu sein“, fasst Jens Bürkle die Tage vor dem Coburg-Spiel zusammen. Die RECKEN hoffen inständig beim Tabellenletzten auf den ersten Sieg 2017 nach zuletzt 1:25 Punkten. (RECKEN)

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„Müssen die Power hoch halten“

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