Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

7058 Zuschauer sehen einen verdienten Gästesieg

SC Magdeburg zeigt der TSV Hannover-Burgdorf die Grenzen auf

Völlig chancenlos war Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf im Heimspiel in der TUI Arena vor 7058 Zuschauern gegen das Team der Stunde, dem SC Magdeburg. Mit 23:28 (9:14) mussten sich DIE RECKEN geschlagen geben. Damit erhöhten die Magdeburger ihre Erfolgsserie auf stolze 19:1 Punkte in Folge. Die Burgdorfer dagegen stecken in einem tiefen Loch, was 0:16 Punkte zuletzt eindeutig beweisen. Damit ist die TSV aktuell die schlechtesten Mannschaft der zweiten Saisonhälfte in der Bundesliga. Da darf die Frage erlaubt sein, ob TSV-Trainer Jens Bürkle die Mannschaft überhaupt noch erreicht?

Immer weiter kommt man den Abstiegsplätzen entgegen. Bezeichnend das Team-Timeout in der 42. Minute beim Stand von 16:21 aus TSV-Sicht. Bürkle flehte: „Ihr müsst Euch helfen“, anstatt selber helfend einzugreifen. Trotzdem schienen seine Worte erhört zu werden, denn innerhalb weniger Minuten verkürzten die TSVer auf drei Treffer, um dann aber wieder in alte Tugenden zurück zu fallen. In der Abwehr viel zu passiv, im Angriff völlig verunsichert mit knapp 30 Fehlversuchen bzw. technischen Unzulänglichkeiten. Damit kann man einer Klassemannschaft wie Magdeburg nicht kommen. Einige Spieler laufen ihrer Form meilenweit hinterher. Morten Olsen zum Beispiel erzielte bei seinen sechs Wurfversuchen gerade einmal einen Treffer. Da hat man ihn schon ganz anders gesehen. Aber die Niederlage ist nicht allein an Olsen fest zu machen. Dabei hatten sich die RECKEN nach zwei Wochen Pause so viel vorgenommen. Im Training sollten die Fehler aufgearbeitet werden – viel war nicht davon zusehen. Nun müssen die TSVer schnellstens wieder aufstehen und bei ihren nächsten Aufgaben in Gummersbach und in Berlin wieder an normale Leistungen anknüpfen. Vor allem die totale Verunsicherung muss verschwinden. Das nächste Heimspiel ist erst am 13. Mai gegen TVB Stuttgart. Außenspieler Lars Lehnhoff nach dem Spiel: "Es war eine klare und deutliche Niederlage gegen den SC Magdeburg, der einfach griffiger war. Wir hatten so viele einfache Fehler und einigen schlechte Pahsen. Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen und weiter hart arbeiten." „Wir strotzen momentan nicht vor Selbstvertrauen und können gute Phasen oder Vorsprünge nicht lange genug halten“, haderte Jens Bürkle. Geschäftsführer Benjamin Chatton analysierte: „Das ist momentan keine schöne Phase, die uns da begleitet. Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, dass wir uns da wieder herausarbeiten, aber das müssen wir auch zeigen und das haben wir gerade in den letzten Minuten heute nicht geschafft.“

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Meyer – Häfner (7 Tore), Lehnhoff (4/3), Patrail (2), Hykkerud (2), Schmidt (2), Johannsen (1), Böhm (1), Karason (1), Olsen (1), Christophersen (1), Kastening (1), Mortensen.

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7058 Zuschauer sehen einen verdienten Gästesieg

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