Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Ein Spiel entscheidet alles

DIE RECKEN wollen am Dienstag Pokalgeschichte schreiben

Nur drei Tage nach der bitteren 30:31-Niederlage gegen die MT Melsungen steht Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf vor dem vermutlich wichtigsten Spiel des Jahres. In der Arena Leipzig hat das Team von Trainer Jens Bürkle dabei im DHB-Pokal die Chance, ein Stück RECKEN-Geschichte zu schreiben. Voraussetzung dafür ist am Dienstag, 13. Dezember, von 19 Uhr an ein Viertelfinal-Sieg beim SC DHfK Leipzig, der gleichbedeutend mit der erstmaligen Teilnahme am REWE Final Four in Hamburg wäre. „Wir können etwas Verrücktes schaffen. Deswegen arbeiten wir alle gemeinsam mit Hochdruck auf dieses große Ziel hin“, träumt Jens Bürkle vom Einzug in die Runde der letzten Vier.

Mit Leipzig treffen DIE RECKEN dabei auf eine Mannschaft auf Augenhöhe, die aufgrund des Heimvorteils jedoch als leicht favorisiert anzusehen ist. „Der SC DHfK hat eine sehr gute Mannschaft beisammen. Daher sehe ich uns nicht in der Favoritenrolle“, geht Bürkle die schwierige Pokalaufgabe mit einer gehörigen Portion Respekt an. In der Tat hängen die Trauben beim derzeitigen Tabellenfünften der DKB Handball-Bundesliga hoch. Dabei haben sich die Sachsen seit ihrem Aufstieg 2015 und einer mit Platz elf starken Premierensaison im diesjährigen so viel zitierten „schwierigen zweiten Jahr“ äußerst schnell in der stärksten Liga der Welt etabliert. Mit 17:13 Punkten führt Leipzig auf Platz fünf derzeit hinter den vier Topteams das breite Mittelfeld der Liga an.

SC DHfK-Trainer Christian Prokop setzt dabei auf eine Mannschaft, in der Ausgeglichenheit und Teamgeist Trumpf sind. Vor der Saison mit Andreas Rojewski (46/12 Tore) und Niclas Pieczkowski (40) clever verstärkt baut Leipzig auf eine starke Defensive, in deren Rücken sich die Torhüter Jens Vortmann und Milos Putera sehr gut ergänzen. Von den in der Abwehr erzielten Ballgewinnen profitiert dabei vor allem der schnelle Linksaußen Lukas Binder, mit 64 Toren bislang erfolgreichster Leipziger Torschütze. Die mannschaftliche Geschlossenheit war für den SC DHfK auch auf dem Weg ins DHB-Pokal-Viertelfinale entscheidend. Nach lockeren Siegen in der ersten Runde gegen den SV Anhalt Bernburg (38:21) und die SG Langenfeld (36:23) setzte sich das Prokop-Team nach hartem Kampf bei der HSG Wetzlar mit 27:25 durch. „Leipzig hat eine sehr homogene Mannschaft und setzt erfolgreich auf das Kollektiv“, stellt auch TSV-Rückraumspieler Fabian Böhm fest.

Dennoch fahren DIE RECKEN zuversichtlich nach Sachsen. „Leipzig hat ein Heimspiel, was grundsätzlich natürlich ein Vorteil ist. Allerdings werden uns zahlreiche RECKEN-Fans in Leipzig nach vorne peitschen, was uns definitiv helfen wird“, zählt Bürkle auf die lautstarke Unterstützung des eigenen Anhangs. An Motivation dürfte es demnach beiden Teams nicht mangeln. „Für beide Teams ist es das Spiel des Jahres“, weist Fabian Böhm auf die Wichtigkeit des Spiels hin. Keine Rolle spielt dabei der knappe 25:23-Erfolg der RECKEN in Leipzig zu Beginn der Saison. „Das Ligaspiel ist schon sehr lange her. Die Karten werden nun neu gemischt“, sieht Böhm dadurch weder einen Vor- noch Nachteil, während Trainer Jens Bürkle die Besonderheit der Begegnung herausstellt. „Der Pokal ist ein anderer Wettbewerb. Ein einziges Spiel entscheidet alles.“  Fünfmal haben DIE RECKEN es bisher versucht, das Final-Four zu erreichen, jedesmal scheiterten sie.  Fabian Böhm stellt fest: „Jeder Spieler träumt mal von der Final-Four-Teilnahme. Für mich würde es ein Höhepunkt meiner Karriere sein.

Wer DIE RECKEN nicht mit nach Leipzig begleiten kann, hat im Online-Streamingdienst DAZN die Möglichkeit, die Partie im Livestream zu verfolgen. (RECKEN)

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Ein Spiel entscheidet alles

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