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Handball - Die Recken

RECKEN erlauben sich zu viele Fehler in Mannheim

Elf Minuten ohne Tore waren zuviel - RECKEN halten lange mit und verlieren mit 30:34

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf muss sich beim amtierenden deutschen Meister, den Rhein-Neckar Löwen, mit einer 30:34 (13:18) Niederlage auf den Heimweg begeben. Dabei zeigten DIE RECKEN eine ordentliche Leistung, erlaubten sich aber zu viele kleine Fehler, um für eine Überraschung in Frage zu kommen. „Wenn man bei den Rhein-Neckar Löwen gewinnen will, dann muss alles passen. In den entscheidenden Phasen haben wir uns dafür zu viele Unachtsamkeiten erlaubt. Trotzdem war der Auftritt insgesamt in Ordnung“, bewertete Geschäftsführer Benjamin Chatton die 60 Minuten in der SAP-Arena.  

Die Niedersachsen kamen gegen den Deutschen Meister sehr gut aus den Startlöchern. Vor allem im Angriff fanden Timo Kastening, Kai Häfner und Co. häufig gute Lösungen gegen die Löwen-Deckung. Somit blieben DIE RECKEN bis zum 9:9 (16. min) auf Schlagdistanz zum Titelanwärter. Danach gab es elf Minuten ohne einen Torerfolg der TSVer – die am Ende fehlten. Die Burgdorfer stellten in dieser Phase ihre Angriffsleistung völlig ein.

Die Gastgeber aber nutzten die erste Schwächephase der RECKEN gnadenlos aus. Ganze Sechs Treffer am Stück sorgten für die 15:9 Führung der Löwen kurz vor der Pause, die die Niedersachsen nur noch auf 18:13 verkürzen konnten. „Da haben wir eine bessere Ausgangsposition für den zweiten Abschnitt verpasst“, analysierte Benjamin Chatton.

Nach der Pause entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem DIE RECKEN zwar immer wieder zu Torerfolgen kamen, aber die Löwen in der Abwehr nicht entscheidend unter Druck setzen konnten. Nach dem 21:28-Rückstand (47. min)  bäumten sich die Schützlinge von Trainer Jens Bürkle noch einmal auf und markierten durch Fabian Böhm, Lars Lehnhoff, Morten Olsen und Joakim Hykkerud vier Tore in Serie.

Doch die Löwen reagierten im Stile einer Spitzenmannschaft und brachten sich durch Kim Ekdahl Du Rietz und Gudjon Valur Sigurdsson endgültig auf die Siegerstraße. Am Ende mussten DIE RECKEN eine 30:34-Niederlage hinnehmen, konnten aber immerhin mit der gewonnenen zweiten Halbzeit mit 12:11 einen Teilerfolg einfahren.

„Auf uns warten bis zum Jahreswechsel sehr intensive Aufgaben, die unabhängig von der Tabellenkonstellation und der Ausgangssituation sehr schwierig sind“, bewertet Chatton die letzten Spiele in 2016 als schwere Prüfungen für DIE RECKEN.

Auf jeden Fall haben sich die Burgdorfer in Mannheim nicht abschlachten lassen

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Semisch – Häfner (7 Tore), Böhm (6), Hykkerud (5), Lehnhoff (4/2), Olsen (3),Schmidt (2), Kastening (2), Johannsen (1), Mortensen, Kalafut, Christorphersen.

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RECKEN erlauben sich zu viele Fehler in Mannheim

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