Ihr Weg nach Burgdorf

von:
am:
um:
##leer##
##leer##
Handball - Die Recken

Wollen Negativserie beenden

DIE RECKEN empfangen am Sonntag GWD Minden - Partie auch im Livestream zu sehen

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge will Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf am Sonntag, 16. Oktober, von 17.15 Uhr an wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. „Wir müssen uns gemeinsam aus dieser Negativserie befreien“, setzt RECKEN-Trainer Jens Bürkle dabei auf das Kollektiv. Dass die Aufgabe gegen den TSV GWD Minden alles andere als einfach ist, zeigt die aktuelle Tabellensituation. Lediglich zwei Plätze sowie einen Punkt trennen den Tabellenelften aus Niedersachsen (6:8 Punkte) mit dem Aufsteiger aus Ostwestfalen (13. Platz, 5:9 Punkte).

Nach der souveränen sofortigen Wiederaufstieg in die DKB Handball-Bundesliga geht Minden die als Aufsteiger traditionell schwierige Mission „Klassenerhalt“ mit einer im Vergleich zur vergan genen Saison nahezu unveränderten Mannschaft an. Mit Nils Torbrügge (TuS N-Lübbecke) hatte GWD-Trainer Frank Carstens, von 2007 bis 2010 Trainer der TSV Hannover-Burgdorf, lediglich einen Abgang zu verzeichnen. Im Gegenzug sollen Kreisläufer Magnus Gullerud (SonderjyskE/Dänemark) und Rückraum Links Helge Freiman (Eskilstuna Guif Handboll/Schweden) gemeinsam mit den neu hinzugekommenen Nachwuchskräften aus der eigenen Jugend Marian Michalczik, Mats Korte, Joel Birlehm und Tim Roman Wieling für mehr Breite im Mindener Kader sorgen.

Carstens kann dabei auf eine insgesamt sehr erfahrene Mannschaft zurückgreifen. Während GWD im Tor mit Gerrie Eijlers und Kim Sonne Hansen auf eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial setzt, bilden vor allem die beiden Schweden Dalibor Doder und Magnus Jernemyr das Herzstück des Mindener Spiels. Während der 37-Jährige Doder im Angriff Dreh- und Angelpunkt ist, gibt der 40-jährige Jernemyr in der Defensive das Kommando an. Zudem sorgen die international erfahrenen Charlie Sjöstrand auf links und vor allem Aleksandar Svitlica (33/11 Tore) auf rechts für die nötige Torgefahr von den Außenpositionen. Rückraumshooter und Toptorschütze Christoffer Rambo (36 Tore) eröffnet Carstens zudem die Möglichkeit für einfache Tore aus der Ferndistanz.  

Erste große Rückschläge gab es allerdings bereits vor Saisonbeginn zu verkraften. Mit Neuzugang Gullerud (Bandscheiben-Operation) und dem 2,08 Meter großen Rückraumhünen Nenad Bilbija (Knieverletzung) fallen seit Wochen wichtige Akteure aus, wodurch auch der Nachwuchs zwangsläufig mehr in den Vordergrund rückte. Speziell Rückraum- und Juniorennationalspieler Michalczik konnte bislang mit insgesamt 21 Treffern in sieben Spielen als drittbester Torschütze seines Teams überzeugen.

Mit bisher 5:9 Punkten befindet sich der TSV GWD Minden bisher absolut im Soll. Nach einer zumindest kleinen Überraschung beim 27:26-Erfolg zum Saisonauftakt in Lemgo setzte es zunächst zu erwartende Niederlagen gegen Göppingen und Berlin, ehe das Carstens-Team bei HBW Balingen-Weilstetten (23:23) bereits den dritten wichtigen Auswärtspunkt der noch jungen Spielzeit holen konnte. Einem klaren 23:34 gegen Rekordmeister THW Kiel folgte schließlich noch eine unglückliche 25:27-Pleite beim Bergischen HC, ehe der Last-Second-Sieg gegen den starken Mitaufsteiger HC Erlangen (24:23) für weitere äußerst wertvolle Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sorgte. Die Ostwestfalen kommen also mit Rückenwind in die RECKEN-Festung Swiss Life Hall.

Nicht nur deshalb gibt es von Seiten der RECKEN keinen Grund, den Aufsteiger auf die leichte Schulter zu nehmen. „Minden ist ein qualitativ sehr starker Aufsteiger“, warnt Jens Bürkle vor den Ostwestfalen und sieht den Grundstein für ein erfolgreiches Abschneiden in der eigenen Leistung: „Wir müssen unsere Fehleranzahl deutlich verringern. In dieser starken Liga wird jeder Fehler sofort bestraft.“ Die Schwere der Aufgabe bestätigt sich bei einem Blick auf die letzten Duelle gegen die Ostwestfalen. Nachdem es in der Saison 2013/14 nach einem 27:27-Unentschieden vor heimischem Publikum eine 25:29-Niederlage in Minden setzte, verließen in den letzten Aufeinandertreffen 2014/15 beide Teams jeweils einmal das Spielfeld als Sieger. Einem 26:20-Heimsieg in der Swiss Life Hall folgte eine gleichermaßen deutliche wie ernüchternde 22:31-Pleite in der Mindener Kampa-Halle.

Wer nicht in die Halle kommen kann, kann diese Partie auch wieder live im Computer auf Livestream verfolgen. In Zusammenarbeit mit Sport1 übertragen die RECKEN in dieser Saison alle Heimspiele. Man wählt im Computer www.die-recken.de und klickt auf das Spiel oder kann es auf Livestream bei Sport 1 sehen. Beginn der Senung ist 17.10 Uhr. (RECKEN)

Diese Seite wurde 1680 mal aufgerufen.

 

 

 

Wollen Negativserie beenden

Online: 5  Heute: 48  Gestern: 157  Woche: 479  Monat: 3030  Jahr: 60406  Gesamt: 196399