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Handball - Die Recken

Bürkle-Team verliert unglücklich mit 29:30

Vor 7355 Zuschauern bieten DIE RECKEN dem Spitzenreiter Paroli

Eine völlig bittere 29:30 (13:18)-Niederlage musste Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf gegen den Spitzenreiter Füchse Berlin hinnehmen. Selbst Berlins Manager Bob Hanning sprach von einem sehr glücklichen Erfolg seiner Mannschaft: „Die RECKEN hätten einen Punkt hoch verdient“. Ganz zum Schluss spielten auch die Schiri eine nicht unwichtige Rolle. Als Berlin 17 Sekunden vor Schluss beim 29:30 aus TSV-Sicht den Ball verlor, kam zeitgleich das Team-Timeout der Gäste. TSV wähnte sich im Ballbesitz, doch die Unparteiischen entschieden auf Timeout. Wütende Burgdorfer Proteste nutzten nichts. Dann kam Ziemer noch an den Ball und er spielte einen weiten Pass auf Julius Hinz, der behindert nicht an den Ball kam – aber keinen Freiwurf bekam – schade.

In der ersten Halbzeit hielten die Burgdorfer bis zum 9:9 in der 16. Minute mit, leisteten sich dann aber viele Fehlwürfe, so dass die Gäste innerhalb von neun Minuten auf 16:10 davon zogen. Zur Pause hieß es nach weiteren technischen Fehlern 13:18.

Nach der Pause kamen die Burgdorfer wie verwandelt aus der Kabine, jetzt stand die Abwehr sehr stark. Tor um Tor wurde aufgeholt und Torge Johannsen erzielte unter dem Jubel der 7355 Zuschauer in der 47. Minute die 22:21-Führung. Pech, das gleich danach Erik Schmidt die Rote Karte nach der dritten Zeitstrafe sah. Trotzdem blieb es eng. Nicht zuletzt lag es an diesem Tag am überragenden RECKEN-Spielmacher Morten Olsen, der allein zehn Treffer erzielen konnten. Die Vorentscheidung fiel in der letzten Spielminute, als Olsen verwarf und die Füchse auf 30:28 erhöhten. Überragender Akteur der Berliner war einmal mehr Petar Nenadic, der ebenfalls zehnmal erfolgreich war.

Damit gab es für die TSV Hannover-Burgdorf die erste Niederlage in der TUI-Arena – und das gegen den Spitzenreiter mit ganz viel Pech.

Das TSV-Team von Trainer Jens Bürkle musste neben den verletzten Lars Lehnhoff, Sven-Sören Christophersen und Csaba Szücs auch kurzfristig noch auf Kasper Mortensen verzichten, so dass mit dem jungen Julius Hinz nur ein Linksaußen im Kader stand.

 „Die Niederlage tut natürlich sehr weh. In der ersten Halbzeit haben wir zum wiederholten Male sehr schlecht verteidigt. Trotzdem sind wir noch einmal zurückgekommen, wobei Morten Olsen überragend Regie geführt hat. Am Ende haben wir es dann verpasst, uns abzusetzen und kriegen in dieser Phase dann zu einfache Gegentore“, sagte RECKEN-Trainer Jens Bürkle.

 „Zur Pause war es nicht abzusehen, dass die Partie noch emotional wird. Die Füchse waren lange Zeit die bessere Mannschaft und haben insgesamt gesehen verdient gewonnen. Wir hingegen haben in den ersten 30 Minuten vieles vermissen lassen, was man zu Hause zeigen muss“, erklärte RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton.

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Semisch – Olsen (10 Tore), Johannsen (6/2), Häfner (5), Böhm (4), Hykkerud (3), Hinz (1), Patrail, Karason, Schmidt, Kalafut, Kastening, Kisum.

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Bürkle-Team verliert unglücklich mit 29:30

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