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Handball - Die Recken

Erst zum Schluss gab es Grund zur Freude

DIE RECKEN besiegen vor 3086 Besuchern die starke HSG Wetzlar mit 26:23

Mühe hatte Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf im Heimspiel vor 3086 Besuchern gegen die HSG Wetzlar. Erst ganz zum Schluss wurde der 26:23 (11:11)-Erfolg sichergestellt. Damit verbesserten sich die Burgdorfer in der Tabelle mit 6:2 Punkten auf Platz sechs, punktgleich mit dem Dritten und Vierten THW Kiel und dem deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen. Gegen Wetzlar machten es sich DIE RECKEN selbst schwer. Das alte Manko trat erneut auf, es wurden zu viele Fehlwürfe praktiziert. 21 Würfe konnten nicht im HSG-Tor untergebracht werden. Mit so einer Quote muss man erst einmal gewinnen. Und es sah nach der Pause nicht gut aus. Zwar war Martin Ziemer jetzt der große Rückhalt im TSV-Tor mit seinen neun Paraden, doch es wurden viel zu viele ganz klare Chancen liegen gelassen. So führte die TSV mit 19:17, leistete sich vier Fehlwürfe in Folge und es stand in der 51. Minute 19:21 gegen die Hausherren. Kai Häfner konnte in der 55. Minute zum 22:22 ausgleichen, doch dann war der überragende Ziemer zur Stelle und parierte einen Siebenmeter von Philipp Weber.  Dies nutzen Erik Schmidt und Kai Häfner zur 24:22-Führung. Mit einem verwandelten Siebenmeter verkürte Weber noch einmal auf 23:24, doch in der Schlussminute machten Morten Olsen und Kai Häfner mit dem 26:23 alles klar. Erstaunlich: Die HSG bekam fünf Siebenmeter zugesprochen, die TSVer nicht einen einzigen.

Am kommenden Freitag, 23. September,  spielen DIE RECKEN von 19.45 Uhr an beim TBV 1898 Stuttgart.

Der verletzte „Flügelflitzer“ Lars Lehnhoff meinte, dass man wohl zu viele Fehlwürfe hatte. Viele einfache freie Gelegenheiten wurden vergeben. Das sagte auch Morten Olsen: „Wir haben teilweise schlechte Würfe abgeliefert. Auf der anderen Seite hat unser ehemalige Mannschaftskollege Nico Weber im HSG-Tor überragend gehalten. Ganz um Schluss hatten wir dann das Glück, alle Bälle zu verwandeln.“

 „Ich bin sehr froh über die zwei Punkte. Es war über die gesamte Spielzeit eine Partie auf Augenhöhe. Kurz vor Schluss sah es danach aus, als könnte das Spiel zu Gunsten von Wetzlar ausgehen. Beim 19:21 haben wir massiv gewankt. Die Endphase mit einem 7:2-Lauf und einigen spektakulären individuellen Aktionen auf unserer Seite haben uns letztlich aber doch noch den Sieg beschert. Ganz wichtig war in dieser Phase sicherlich auch der gehaltene Siebenmeter von Martin Ziemer, was so etwas wie der Knackpunkt war“, freute sich RECKEN-Trainer Jens Bürkle.

„Zunächst kann ich festhalten, dass man für 6:2 Punkte und den besten Saisonstart für das Spiel am Freitag in Stuttgart gar nichts bekommt. Das Spiel heute kann so oder so ausgehen. Ich glaube, dass wir in den Spielen, die wir gewonnen haben, eine hohe Qualität in der Abwehr gezeigt haben. Das werden wir auch im weiteren Saisonverlauf brauchen, aber vielleicht nicht immer abrufen können. Deswegen müssen wir auch schauen, dass wir in unserem Positionsspiel im Angriff etwas mehr Qualität an den Tag legen und unsere Chancen wesentlich besser verwerten, was schon in Leipzig ein großes Problem war“, bemerkte RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Die Tore der TSV Hannover-Burgdorf erzielten: Kai Häfner (6), Morten Olsen (6),  Fabian Böhm (4), Casper Mortensen (3). Erik Schmidt (2), Mait Patrail (2),  Runar Karason (1), Torge Johannsen (1), Timo Kastening (1).

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Erst zum Schluss gab es Grund zur Freude

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