Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

RECKEN knöpfen dem Rekordmeister einen Punkt ab

Überraschendes 30:30 gegen den THW Kiel - In der Schlussekunden trifft Patrail nur den Pfosten

Für eine riesige Überraschung sorgte in der Handball-Bundesliga vor 9 900 Besuchern in der TUI Arena die TSV Hannover-Burgdorf. Stark ersatzgeschwächt knöpfte das Team von Trainer Jens Bürkle dem deutschen Rekordmeister THW Kiel beim hoch verdienten 30:30 (14:14) einen Punkt ab. Dabei standen die TSVer vor ihrem ersten Erfolg gegen den Titelanwärter. Sieben Minute vor dem Ende führten die Burgdorfer noch mit 26:22, 70 Sekunden vor der Schlusssirene noch mit 30:28. Nach dem Kieler Ausgleich hat Mait Patrail den letzten Wurf, doch lenkt THW-Keeper Landin den Ball an den Pfosten – es bleibt bei der Punkteteilung. Die Hausherren mussten auf die verletzten Morten Olsen, Erik Schmidt, Kai Häfner und Torge Johannsen verzichten. Sven-Sören Christophersen bekam kurz vor Spielbeginn das o. k. vom Arzt und konnten eingeschränkt eingesetzt werden. Zudem verletzte sich im Spiel Mait Patrail, der dann minutenlang behandelt werden musste.

Die TSVer begannen sehr konzentriert und lagen in der 18. Minute mit 10:6 in Führung. Nach einem 14:11-Vorsprung in der 28. Minute leisteten sich die TSVer drei dicke Fehler, die der THW per Konter zum 14:14-Halbzeitstand nutzte. Die erste Kieler Führung rekrutierte aus der 38. Minute mit 18:17 durch Vujin. Aber die Burgdorfer gaben sich noch lange nicht geschlagen und bauten ihrerseits den Vorsprung dank eines starken Torwarts Martin Ziemer (18 Paraden) wieder aus. Überragend bei den TSVern waren zudem Mait Patrail, Sven-Sören Christophersen und Kreisspieler Mikael Hykkerud. Bei den Kielern war Christian Dissinger nicht zu stoppen, der mit elf Toren seiner Mannschaft einen Punkt rettete. Zu bemängeln waren diesmal wieder die Chancenverwertung bei 21 Fehlwürfen, darunter gleich vier vergebene Siebenmeter. Torge Johannsen kam kurz dem Ende nur einmal für einen Siebenmeter auf das Feld und verwandelte sicher.

So war TSV-Trainer Jens Bürkle auch zufrieden: „Wir haben Werbung für den Handball betrieben. Gefreut hat mich, dass wir um jeden Ball gekämpft haben. Dieser eine Punkt war mehr als verdient und zudem sehr wichtig für unsere Moral.“

Kiels Coach Alfred Gislason war weniger glücklich: „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen, das Unentschieden ist auf jeden Fall verdient. Nicht zufrieden war ich mit zahlreichen Schiedsrichter-Entscheidungen, aber den Punktverlust haben wir uns selbst zuzuschreiben.“

TSV Hannover-Burgdorf: Ziemer, Semisch – Patrail (5 Tore), Hykkerud (5), Christophersen (5), Karason (4/2), Mortensen (3), Lehnhoff (3), Kastening (2), Y. Dräger (1), Johannsen (1/1), Szücs (1), Pollex.

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