Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

TSV trifft vor ausverkaufter Halle auf Weltklasseteam

Zuschauer sollen Gastgeber gegen SG Flensburg-Handewitt zum Erfolg führen

Am Donnerstag (3. März) empfängt Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf in der Swiss-Life-Hall in Hannover mit der SG Flensburg-Handewitt einer der derzeit besten deutschen Handball-Teams zum Kampf um die Punkte. Die Gäste belegen aktuell den dritten Tabellenplatz mit nur einem Minuspunkt mehr belastet als die beiden führenden Klubs THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen. Zuletzt gab es 12:0 Punkte in Folge, in den vergangenen 15 Begegnungen 28:2 Zähler. Die Frage nach dem Favoriten stellt sich also nicht mehr. Es sei denn, die Burgdorfer wachsen über sich hinaus wie in der vergangenen Saison, als es ebenfalls daheim ein 25:25 gab. Helfen dabei sollen wieder die Zuschauer, denn mit 4100 Besuchern ist die Halle erneut völlig ausgebucht. Es gibt für die Flensburger ein Wiedersehen mit Torge Johannsen, dem ehemaligen Kapitän der Gäste, der dort zwischen 2004 und 2009 auflief. Nach einer halbjährigen Leidenszeit mit einem Knorpelschaden gab er am vergangenen Sonntag sein Comeback in der TSV-Reserve gegen die SG Flensburg-Handewitt II. „Ich hoffe auf einige wenige Einsatzzeiten, noch bin ich nicht ganz so weit“, sagte der TSV-Mannschaftsführer.

Die Gäste mit ihrem Trainer Ljubomir Vranjes verfügen über eine Weltklassemannschaft. Im Tor steht mit Mattias Andersen ein Mann der Sonderklasse. Namen wie Anders Eggert, bester Werfer mit 107/60 Toren, Lasse Svan, Holger Glandorf, Thomas Mogensen oder Jacob Heinl, um nur einige zu nennen, sprechen eine deutliche Sprache. Fehlen wird wohl Kentin Mahe, der sich mit einer fiebrigen Erkältung quält.

Im Hinspiel wurde die SG ihrer Favoritenrolle in eindrucksvoller Manier gerecht. Beim 37:21 blieben DIE RECKEN ohne jede Chance. „Niederlagen erzeugen Demut und helfen dabei, dass man wieder konzentrierter an Themen arbeiten kann. Das haben wir nach dem Hinspiel konsequent gemacht und uns dadurch verbessert“, erklärt TSV-Trainer Jens Bürkle.

Am vergangenen Sonnabend unterlagen die Flensburger ihr Champions-League-Spiel daheim gegen MVM Veszprem mit 28:29. Das Spiel am Donnerstag in Hannover ist nur eine Durchgangsstation auf der Reise zum nächsten Champions-League-Spiel am Sonntag (6. März) von 17 Uhr an bei Paris Saint-Germain. Ein volles Programm also, liegt hier vielleicht eine kleine Chance für die TSV?

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