Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

Große Enttäuschung für die RECKEN

Nur 29:29 beim bisher sieglosen Abstiegskandidaten TuS N-Lübbecke - Mittwoch gegen den SC Magdeburg

Ganz knapp an einer riesigen Blamage vorbei schrammte Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf beim bisher sieglosen Abstiegskandidaten TuS N-Lübbecke. Letztlich musste das Team von Trainer Jens Bürkle froh sein, mit dem 29:29 (18:16) noch einen Punkt geholt zu haben. Nichts war es mehr mit den starken Leistungen des Dezembers, obwohl diesmal mit Csaba Szücs, Lars Lehnhoff, Torge Johannsen und Morten Olsen vier Leistungsträger verletzt fehlten. Nur gut, dass TSV-Torwart Malte Semisch den letzten Wurf in der Schlusssekunde von TuS-Neuzugang Manojlovic parieren konnte, ansonsten hatten die Gastgeber den ersten Saisonerfolg landen können. Trotzdem haben die Burgdorfer eine  große Chance vertan, sich für die Europapokalplätze weiter in Erinnerung zu bringen. Bereits der Beginn ging in die Hose, denn nach 14 Minuten hieß es 4:8 gegen die RECKEN. Bis zur Pause konnte aber noch eine 18:16-Führung heraus geworfen werden. Nach dem Seitenwechsel lagen die Burgdorfer ganz lange Zeit stets in Führung, doch ab der 45. Minuten stellten sie das Handball spielen fast völlig ein. In der 45. erzielte Kai Häfner zwar die 25:24-Führung, doch anschließend bettelte die Burgdorfer förmlich um Gegentreffer. Bis zum Ende, also 15 Minuten lang, gelangen lediglich noch vier Treffer, darunter zwei Siebenmeter. Insgesamt wurde die Quote auf insgesamt 21 Fehlwürfe ausgebaut. So darf man auch gegen ein bisher siegloses Team nicht auftreten. Wenn dabei noch Siebenmeter verworfen werden, ein katastrophales Überzahlspiel abgeliefert wird und der Pfosten einige Male im Weg stand, darf man sich nicht wundern, wenn am Ende nur ein einziger Punkt geholt wird. Die Abwehr war zeitweilig völlig von der Rolle, die beiden Torhüter Martin Ziemer und Malte Semisch konnten zusammen gerade einmal zehn Bälle abwehren, darunter den ersten in der elften Minute beim Stand von 4:7. Schade, es war auf jeden Fall wesentlich mehr drin und möglich.

„Unsere Chancenauswertung war nicht gut genug, um für mehr als ein Unentschieden in Frage zu kommen“, sagte RECKEN-Geschäftsführer Benjamin Chatton.  „Die Partie ist so dahingeplätschert und wir haben den Sack nicht zugemacht“, störte sich Trainer Jens Bürkle vor allem an der eigenen Konterquote und der Effektivität im Überzahlspiel.

Am kommenden Mittwoch (17. Februar) von 19 Uhr an bestreiten die RECKEN ihr erstes Heimspiel nach der Europameisterschaft in der Swiss Life Hall gegen den SC Magdeburg.

Die Tore der TSV Hannover-Burgdorf erzielten Casper Mortensen (9/6), Mait Patrail (6), Kai Häfner (5), Sven-Sören Christophersen (5), Erik Schmidt (2) und Timo Kastening (2).

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