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Handball - Die Recken

RECKEN Erik Schmidt und Kai Häfner im EM-Halbfinale

Deutschland besiegt überraschend Top-Favoriten Dänemar - jetzt gegen Norwegen

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat völlig überraschend das Halbfinale der Europameisterschaften in Polen erreicht. Im letzten Spiel der Hauptgruppe besiegten sie den haushohen EM-Favoriten Dänemark nach einer starken Schlussphase mit 25:23. Dabei musste das deutsche Team nach den kurzfristigen Verletzungen der Leistungsträger Christian Dissinger und Steffen Weinhold auf insgesamt sechs Stammspieler verzichten. Aber die junge Truppe schlug sich super. Nach einem 21:23-Rückstand in der 53. Minuten wurde das Spiel noch gedreht. Nach dem Ausgleich trafen Tobias Reichmann per Siebenmeter und Fabian Wiede zum 25:23. Überragend waren in der geschlossen starken Mannschaft der sechsfache Torschütze Steffen Fäth sowie erneut Torwart Andreas Wolff. Auch der nachnominierte Burgdorfer Kai Häfner zeigte eine tolle Leistung und steuerte drei Treffer zum Sieg bei. Sein Mannschaftskamerad Erik Schmidt war in der Abwehr bärenstark und erzielte vorn einen Treffer. Das Wunder des Teams von Trainer Dagur Sigurdsson kann weiter gehen.

Im Halbfinale trifft Deutschland am Freitag, 29. Januar, um 18.30 Uhr auf das Überraschungsteam Norwegen, das am Ende Titeilverteidiger Frankreich aus dem Wettbewerb warf. Anschließend trifft um 21 Uhr Spanien auf Kroatien. Ausrichter Polen schied ganz zum Schluss nach einer eklatanten 23:37-Niederlage gegen Kroatien aus. Letzlich entschied nicht das Torverhältnis über die Halbfinalteilenahme, sondern der direkte Vergleich. Eigentlich wäre Deutschland Gruppensieger aufgrund des wesentlich besseren Torverhätnisses vor Spanien geworden, aber mit dem Gegner Norwegen kann man auch leben.

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