Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

DIE RECKEN quälen sich zum 29:28-Erfolg

Schwache Wurfausbeute - Schlusslicht TuS N-Lübbecke ist ein gleichwertiger Gegner

Das ist ja gerade noch einmal gut gegangen. Gegen den bisher noch sieglosen Tabellenletzten TuS N-Lübbecke gelang dem Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf ein 29:28 (14:12)-Zittersieg und konnte damit sein Punktekonto ausgleichen. Aber es war keine berauschende Leistung der Gastgeber, denn die Lübbecker spielten während der 60. Minuten stets auf Augenhöhe. Überragender Spieler auf dem Fels war TuS-Torwart Nikola Blazicko, der mit 19 Paraden seine Mannschaft immer im Spiel hielt. Das zeigt auf der anderen Seite aber auch, wo die Fehler der Burgdorfer liegen. Auch Trainer Jens Bürkle hat es noch nicht geschafft, dem TSV-Team eine Wurfqualität anzueignen. Hier hapert es schon seit der vergangenen Saison gewaltig. Sieht man einmal die vergangenen zwei Spiele, erkennt man diese Schwäche. Zunächst wurden bei der Niederlage in Flensburg 38 Fehlwürfe gezählt, kurz darauf gab es bei der knappen Niederlage in Magdeburg 29 Fehlwürfe. Warf in Magdeburg Sven-Sören Christophersen noch zehn Tore, so warf es diesmal nur ein einziges, Wann kommt der vor seiner Verletzung so überragende Mait Patrail wieder zu alter Form? Ein Tor war seine Ausbeute. Lediglich auf Kai Häfner kann man sich derzeit verlassen, der diesmal achtmal traf.

Die Gäste führten schnell mit 7:4, doch dann schienen die TSV endlich aufzuwachen. Zur Pause hieß es 14:12 für die Hausherren. Dies brachte jedoch keine Sicherheit, weil mehr verworfen wurde, als getroffen. Auch nach dem Seitenwechsel das alte Lied im TSV-Spiel. Auch trotz Überzahl konnten sich die Burgdorfer nie so richtig absetzen. Als vier Minuten vor dem Ende Erik Schmidt auf 29:26 erhöhte, standen alle Zeichen auf Sieg. Doch Gabor Langhans verkürzte 58 Sekunden vor dem Ende auf 28:29. Die Entscheidung vergab Erik Schmidt 34 Sekunden vor Schluss, als er den Ball über das Tor warf. Die letzte Chance hatte der Tabellenletzte, doch auch Vuko Boronzan warf zwei Sekunden vor der Schlusssirene zum Glück der Burgdorfer über das Tor. Es blieb beim  glücklichen 29:28-Erfolg, insgesamt 26 Fehlwürfe kann man sich auch gegen ein Schlusslicht nicht immer leisten. Mit anderen Worte, gut die Hälfte aller auf das Tor des TuS geworfenen Bälle verfehlten das Ziel

Das nächste Spiel der TSVer ist am Sonnabend, 12. Dezember, wenn es um 19 Uhr beim ThSV Eisenach um die Punkte geht. Vielleicht kann man bis dahin die mangelhafte Torqualität verbessern.

Die Tore der TSV erzielten Kai Häfner (8), Erik Schmidt (6), Morten Olsen (4), Timo Kastening (4), Runar Karason (3), Mait Patrail, Lars Lehnhoff, Mikael Hykkerud, Sven-Sören Christophersen (alle 1).

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