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Handball - Die Recken

TSVer verpassen in Hamburg einen verdienten Sieg

Sechs-Tore-Führung wird leichtfertig hergegeben - Ziemer überragend erneut

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat beim HSV Handball Hamburg mit dem 23:23 (14:9) einen Punkt geholt. Aber freuen wird man sich darüber bei den Burgdorfern wohl eher nicht, denn über die gesamte Spielzeit waren die Gäste die überlegende Mannschaft. Das Team von Trainer Jens Bürkle hat sich wieder einmal selbst um den Erfolg gebracht. Bis kurz vor der Halbzeit führten die TSVer mit 14:8, zum Seitenwechsel mit 14:9. Dann wieder das altbekannte Bild, Fehler über Fehler, das erste Tor nach dem Seitenwechsel fiel in der 39. Minute, als die Hamburger auf 13:14 verkürzt hatten. Dann wieder die Burgdofer, die auf 17:13 und 19:15 nach vorn gingen. Beim Stand von 20:17 verwarf Runar Karason einen Siebenmeter. Obwohl die Gäste zwei Überzahlspiele nicht gewinnen konnten, führten sie noch in der 54. Minute mit 22:20. In der siebten Minute führte der HSV mit 3:2, die nächste Führung datierte 51 Sekunden vor Schluss mit dem 23:22. Nur gut, dass Kai Häfner zehn Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich erzielte, ansonsten wäre die Partie völlig auf den Kopf gestellt. Die Burgdorfer haben sich wieder einmal selbst um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Was ist nur mit Morten Olsen los, dem so gut wie nichts gelang und nur durch Fehlwürfe und technischen Fehler auffiel? Er kann wesentlich mehr. Den letzten Angriff parierte TSV-Torwart Martin Ziemer, als er einen Ball von Pascal Hens in der Schlusssekunde fing. Ziemer war überragend mit seinen 15 Paraden. Das Manko ist nach wie vor die schwache Trefferausbeute. Diesmal wurden nicht weniger als 18 Bälle neben zahlreichen technischen Fehlern verworfen. „Ich bin froh, dass wir am Ende einen Punkt holen konnten. Das war in den letzten 30 Sekunden nicht absehbar“, sagte TSV-Trainer Jens Bürkle.

Die Tore der TSV Hannover-Burgdorf erzielten: Lars Lehnhoff (5/2), Kai Häfner (5), Timo Kastening (4), Runar Karason (2), Sven-Sören Christophersen (2), Mikael Hykkerud (2), Mait Patrail (1), Csaba Szücs (1) und Erik Schmidt (1).

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