Ihr Weg nach Burgdorf

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Handball - Die Recken

TSV Hannover-Burgdorf überrascht in Berlin

Tolle Leistung des ersatzgeschächten Nordmeyer-Teams beim 29:28-Sieg

Mit der wohl besten Saisonleistung wartete das stark ersatzgeschwächte Team des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf am Sonntag auf, denn die Schützlinge von Trainer Christopher Nordmeyer gewannen völlig überraschend bei den Füchse Berlin mit 29:28 (16:13). Dabei musste der TSV-Trainer auf die verletzten Runar Karason, Mait Patrail und Torwart Nikolai Weber verzichten. Kurzfristig stand auch Csaba Szücs nicht zur Verfügung, er sah Vaterfreuden entgegen. Trotzdem wehrten sich die Burgdorfer von Beginn an vehement, obwohl sie in der 22. Minute mit 10:13 zurücklagen.

 Foto:TSV-Hannover

Dies hatte aber scheinbar Signalwirkung für die super engagiert auftretenden Burgdorfer, denn bis zur Halbzeit ließen sie ohne Gegentreffer sechs Treffer zur 16:13-Halbzeitführung folgen. Nach dem Seitenwechsel erhöhten der ehemalige Berliner Sven-Sören Christophersen und der überragende Kai Häfner auf 18:13. Aber mit zunehmender Spieldauer ließen die Kräfte nach und die Berliner kamen immer näher heran. Überragend war einmal mehr TSV-Torwart Martin Ziemer, der mit insgesamt 19 Paraden entscheidenden Anteil am Erfolg hatte. Vor allem in der zweiten Halbzeit ließ er die Berliner zeitweilig verzweifeln. Auch bei Neuzugang Kai Häfner ist der Knoten scheinbar geplatzt – mit zehn blitzsauberen Treffern trug er entscheidend zum Erfolg bei. Ganz sicher wirkte bei den Siebenmetern Lars Lehnhoff, der alle acht Strafwürfen problemlos verwandelte. Den entscheidenden 29. Treffer erzielte in der 58. Minute Vasco Sevaljevic, die Berliner konnten nur noch durch den 13-fachen Torschützen Petar Nenadic verkürzen – denn die Burgdorfer spielten die restliche Zeit geschickt herunter und gewannen verdient.

Die Tore der TSV Hannover-Burgdorf erzielten Kai Häfner (10), Lars Lehnhoff (9/8), Sven-Sören Christophersen (6), Torge Johannsen (2), Vasco Sevaljevic und Joakim Hykkerud (je 1).

Erfreut zeigte sich der Ex-Berliner Sven-Sören Christophersen nach dem Spiel: „Wir brauchten dringend Punkte, deshalb bin ich hoch erfreut, dass wir gegen meinen alten Klub für eine Überraschung gesorgt haben. Wir müssen nur an uns glauben, dann klappt es auch.“

 

 

 

 

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