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Aktuelles

Suedlink und Windkraft im Burgdorfer Land

In ganz Burgdorf sind neue Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen worden.

Die Bürgerintitiative keine „Stromtrasse Suedlink im Burgdorfer Land“ hat sich gegründet, um das Burgdorfer Land – welches eines der drei wichtigsten Vorsorgegebiete für die Region Hannover für Landschaft, Natur und Naherholung ist – (Raumordnungsprogramm) zu erhalten, sodass auch die nächsten Generationen noch Lebensqualität haben.

Trassen und Windkraft bedingen einander. Weil die mit der Windkraft erzeugte Energie noch nicht speicherbar ist, wird ein Trassenausbau nötig. Deshalb haben wir uns entschlossen, Windkraft als Thema mit in unsere BI aufzunehmen.

In ganz Burgdorf sind neue Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen worden. Damit wird Burgdorf zur Industriestadt für Energiegewinnung. Bei der neuen Generation von Windkraftanlagen, die eine Höhe von 200 Metern haben, (im Vergleich: Kölner Dom 156m Höhe), handelt sich um Kraftwerke, die Auswirkungen auf die Gesundheit durch

Infraschall, Schattenschlag und Befeuerung (blinkende Tag- und Nachtbeleuchtung) sowie Eisschlag haben.

Das widerspricht dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept, das vorsieht die Naherholung rund um Burgdorf zu erhalten und zu stärken.

In der Folge wird den Bürgern damit nicht nur die Lebensqualität in Burgdorf genommen,

sie werden auch noch bestraft, weil sie für ineffektive Stromerzeugung höhere Energiekosten haben und ihre Eigenheime sowie Immobilien entschädigungslos abgewertet werden( bis70%).

Südlink ist ein in der Welt einmaliges Pilotprojekt, das heißt keiner kennt die Auswirkungen auf Mensch und Natur. Dasselbe gilt für die oben genannte Generation von Windkraftanlagen.

Selbst die 180 Meter hohen Anlagen in Neustadt am Rübenberge entsprechen nicht den Modellen, die hier in Burgdorf aufgestellt werden sollen.

Jeder Ortsteil von Burgdorf hat sensible Gebiete. Für uns Burgdorfer ist die Erhaltung der

Aueniederung sowie das Burgdorfer Land dessen Kernstück das Burgdorfer Holz ist

ein besonderes Anliegen. Wir haben hier den Vogelzug über unserer Stadt, der uns den Frühling ankündigt und dem wir im Herbst wehmütig hinterher schauen. Den Schwarzstorch, der in

Dachtmissen brütet, den Rotmilan der über uns seine Kreise zieht, den Storch der an der

Aue in Burgdorf brütet, die Fledermäuse und vieles mehr.

Die Argumente, die gegen Südlinktrasse sprechen, treffen exakt auch gegen Windkraftanlagen

zu. Wer das Eine nicht will, muss auch gegen das Andere sein, sonst wird er mit der Aussage unglaubwürdig, die Natur und die Lebensqualität der Menschen schützen zu wollen.

 

 

Ein Bericht von Angelika Möller und Claudia Ruhs

E-Mail: Burgdorf-gegen-Stromautobahnen@web.de

 

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Suedlink und Windkraft im Burgdorfer Land

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