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Axel Springer: Prämien-App Shopnow vor dem Aus

Die großen Pläne, die sich die Macher der Prämien-App auf die Fahne geschrieben hatten, sind nun wohl gescheitert

Shopnow ist nur eines von vielen Projekten, mit denen der Medien-Riese Axel Springer sein Digitalgeschäft stützen wollte. Doch die großen Pläne, die sich die Macher der Prämien-App auf die Fahne geschrieben hatten, sind nun wohl gescheitert und das Springer-StartUp steht nach nur wenigen Monaten vor dem Aus.

Smartphone

(Bildquelle Smartphone: LDprod via Shutterstock)

„Marktführer“: Shopnow hatte große Pläne

Die Ziele waren hoch gesteckt: „Langfristig möchten wir Marktführer werden“, hatte der Shopnow-Geschäftsführer, Oliver Diekmann, noch vor einem Jahr angekündigt. Seine App sollte die zukunftsträchtige Verschmelzung von Online- und Offline-Handel weiter vorantreiben. Mithilfe der Anwendung sollten sich Shopper beim Besuch von Filialen nützliche Informationen zu Partnershops, beworbenen Marken oder auch Angeboten auf ihr Smartphone laden lassen. Auch das Sammeln von Bonuspunkten sollte die Shopping-Tour für die Nutzer noch spannender machen.

Doch der angestrebte Shopping-Spaß wollte sich bei den Verbrauchern wohl nicht so recht einstellen. Wie Gründerszene nun berichtet, muss Shopnow Insolvenz anmelden. Nach nur einem reichlichen Jahr seien die Erfolgsaussichten so mangelhaft, dass eine Fortsetzung des Axel Springer-Projekts wohl nicht mehr tragbar gewesen wäre. Ein entsprechender Insolvenzantrag sei bereits vorbereitet.

Springer-App: Zu wenige Partner für Shopnow

Einen massiven Beitrag am Scheitern der App hatte wohl die schwächelnde Partner-Akquise: Man habe nicht genügend namhafte Partner von der Zusammenarbeit mit der Prämien-App überzeugen können, sodass „Shopnow die Erwartungen auf absehbare Zeit nicht erfüllen wird“, kommentierte Jürgen Hopfgartner von Axel Springer. Der Medienkonzern hält 90 Prozent der Anteile und kann nun nur darauf hoffen, dass sich ein neuer Geldgeber finden wird.

„Das Engagement für ein Startup-Projekt zu beenden, wenn es nicht erfolgreich ist, ist Teil des regulären Prozesses bei Early-Stage-Investitionen“, erklärt Hopfgartner laut Gründerszene weiter. Man werde versuchen, den Mitarbeitern von Shopnow „eine Perspektive für eine Weiterbeschäftigung im Unternehmen“ zu ermöglichen.

Neben Shopnow gibt es noch ähnliche Prämien-Apps wie zum Beispiel Shopkick, die auf eine Verknüpfung von On- und Offline-Handel abzielen. Ob diese ähnliche Aussichten haben, bleibt abzuwarten.

 

Geschrieben von Tina Plewinski

 

 

 

Axel Springer: Prämien-App Shopnow vor dem Aus

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