Ihr Weg nach Burgdorf

von:
am:
um:
##leer##
##leer##
Aktuelles

Wie hundefreundlich ist unsere Stadt?

eine Beitrag von Christine Gross

Vielerorts wird man kritisch beäugt, wenn man mit seinem pelzköpfigen Vierbeiner an seiner Seite durch die Straßen geht. Ich selbst habe sogar schon erlebt, beschimpft zu werden, weil ich einen Hund besitze... noch dazu einen großen, einen fast schwarzen, einen schäferhundähnlichen Hund.
Wir alle wissen (aus den Medien): große, schwarze Schäferhunde sind alle gefährlich - einfach, weil sie groß und schwarz sind.
Dem Menschen ist eine Urangst vor großen, schwarzen Lebewesen in die Wiege gelegt....
 
Aber wie verhält es sich nun in Burgdorf und in der burgdorfer Umgebung? Nun, meine Erfahrung ist, dass Burgdorf tatsächlich eine recht hundefreundliche Stadt ist (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Fast überall dürfen unsere treuen Vierbeiner unangeleint umherlaufen - es sei denn, es ist Brut-und Setzzeit. Natürlich sollten alle Hunde - und da pflichte ich als Hundebesitzer und Wildtierliebhaber bei! - in den Monaten April bis Mitte Juli aus Rücksicht auf die wild lebenden Tiere mit ihrem frischen Nachwuchs angeleint durch die Feldmark gehen. 
 
Einkaufen mit Hund ist in Burgdorf fast überall möglich und macht Spaß. Die meisten Ladenbesitzer dulden nicht nur die Hunde, sondern freuen sich auch über sie. Meist wird mein Hund mehr beachtet, als ich. Und so mancher Ladenbesitzer möchte meinem Hund auch einmal ein Leckerli zustecken, welches von meinem Pelzkopp gerne angenommen wird.

Die Volksbank, die Post, beim Finanzamt, viele Restaurants und Cafes, im Schreibwarengeschäft Baumgarten usw... überall werden wir nett begrüßt. 
Man kann sich wahrhaftig nicht beklagen.
Und würden sich manche Hundebesitzer ebenfalls an Regeln halten, und die Hinterlassenschaften ihres pelzigen Lieblings vom Bürgersteig und aus der Gosse entfernen, dann - und da möchte ich meine Hand für in"s Feuer legen - würden auch die burgdorfer Bürger freundlicher über unsere Vierbeiner denken. Denn es sind nicht die Hunde schuld daran, dass Häufchen auf dem Gesteig liegen, sondern die dazu gehörenden Zweibeiner.
 
Radfahrer und Hundebesitzer sind oft ein Kapitel für sich, denn sie verstehen sich nicht...
Wenn ich mit meinem vierbeinigen Begleiter auf dem asphaltierten Feldweg Richtung burgdorfer Holz spaziere, kommt es nicht selten vor, dass ein Radfahrer leise und sehr geschwind von hinten an uns heransaust. Ich stehe dann kurz vor einer Herzattacke, wenn ich noch den Luftzug des Radfahrers am Arm spüre, und bin erleichtert, wenn mein Hund sich nicht erschrocken hat, und dem Radfahrer die Leviten lesen möchte. Fahrräder haben doch Klingeln.... warum benutzt man die nicht? 
 
Als ärgerlich empfinde ich es auch, wenn ich meinen Hund immer rechtzeitig im Grünstreifen absitzen lasse, um heran nahende Radfahrer, Autofahrer, Reiter oder Jogger in Ruhe vorbei zu lassen, und man nicht einmal ein Lächeln - geschweige ein "Danke" für uns übrig hat. Immerhin sitzt mein Hund ab, um den Herannahenden eine Sicherheit zu vermitteln. 
 
Ein Lächeln tut niemandem weh... und schenkt uns allen Freude!
 
Trotzdem: hier macht es Spaß, einen Hund bei sich zu haben. 
Burgdorf ist eine tolle, hundefreundliche Stadt.
Christine Gross

Diese Seite wurde 4351 mal aufgerufen.

 

 

 

Wie hundefreundlich ist unsere Stadt?

Online: 2  Heute: 21  Gestern: 65  Woche: 573  Monat: 2376  Jahr: 59752  Gesamt: 195745