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Aktuelles

Online-Marktplätze für viele Händler als Absatzkanal interessant

bequeme Art einen weiteren Vertriebskanal zu erschließen

 

Online-Marktplätze sind eine relativ bequeme Art, einen weiteren Vertriebskanal zu erschließen. Für viele Händler bilden sie sogar den ersten Einstieg in den E-Commerce – eine aktuelle Studie hat nun ermittelt, wie es um die Online-Marktplätze in Deutschland aussieht.

gezeichneter Einkaufswagen

(Bildquelle Online-Handel: Ivelin Radkov via Shutterstock)

Drei Viertel der Händler sind der Meinung, dass Online-Marktplätze den Einstieg in das Online-Geschäft vereinfachen können. Doch bei der Wahl des Marktplatzes stehen die Händler vor der großen Frage: Welchen Marktplatz soll ich nutzen? Die wichtigsten Kriterien für Händler sind laut der Studie von eCommerce Leitfaden „der Bekanntheitsgrad, das Image des Online-Marktplatzes und die Benutzerfreundlichkeit“.

Zweitrangig bei der Wahl sind Abwicklung von Versand und Retouren sowie kostenpflichtige Marketingmaßnahmen. Es gibt aber auch Gründe, die für einige Händler gänzlich gegen die Nutzung von Online-Marktplätzen sprechen: hohe Gebühren, zu starke Abhängigkeit vom Betreiber und niedrige Umsätze. So sagen knapp zwei Drittel der Händler, die früher auf einem Marktplatz gehandelt haben, dass die Gebühren der Ausstiegsgrund waren. Unter den Händlern, die noch nie auf einem Marktplatz gehandelt haben, schrecken die Gebühren jeden Dritten ab.

 

Gründe gegen Marktplatz-Nutzung© ibi research 2015 | eCommerce Leitfaden

Amazon und Ebay führen das Feld an

Trotzdem sieht die Zukunft der Marktplätze rosig aus: Mehr als die Hälfte der Händler, die noch nie auf einem Marktplatz gehandelt haben, plant den Vertrieb über eine solche Plattform – auch wenn ein Drittel der Befragten sich noch nicht auf einen Zeitpunkt festlegen wollte. Gründe für die Nutzung sind hauptsächlich die Umsatzsteigerung und Kundengewinnung.

Die drei größten Online-Marktplätze in Deutschland sind Amazon, Ebay und Rakuten. Platzhirsch Amazon wird von 72 Prozent der befragten Händler genutzt, sechs Prozent planen die Nutzung. Ebay liegt nur knapp dahinter: 67 Prozent handeln bereits über den Ebay-Marktplatz, neun Prozent erwägen das. Rakuten, der Drittplatzierte, ist dagegen aber bereits weit abgeschlagen: Nur jeder Vierte nutzt den japanischen Marktplatz, jeder Zehnte plant die Nutzung.

 

Meistgenutzte Marktplätze in Deutschland© ibi research 2015 | eCommerce Leitfaden

 

Neben dem eigenen Online-Shop sind Marktplätze der zweitwichtigste Absatzkanal für die Händler. Knapp mehr als die Hälfte der Befragten verkaufen ihre Produkte über einen Online-Marktplatz. Weitere Daten zur Situation der Marktplätze finden Sie in der Studie „Online-Marktplätze als Vertriebskanal – Status quo und Bewertung aus Händlersicht“.

 

Quelle:

Geschrieben von Michael Pohlgeers
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Online-Marktplätze für viele Händler als Absatzkanal interessant

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