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Passt nicht – gefällt nicht – hat Mängel

Handelsverband gibt Tipps, was beim Umtausch zu beachten ist

Umtausch

Was geht und was geht nicht!

 

Viele liebevoll gemeinte Geschenke bekommt man nicht nur zu Weihnachten. Doch nicht  immer entsprechen sie den Wünschen und Vorstellungen der Beschenkten.  Den Kunden stellt sich die Frage: Kann ich das umtauschen? Und was muss ich dabei  beachten? Hier ist zwischen dem gesetzlichen Gewährleistungsrecht und einem Umtausch aus Kulanz strikt zu unterscheiden.

 

Der Handelsverband Hannover hat hier einen Überblick mit den wichtigsten Antworten  zusammengestellt: 


Ich möchte ein Geschenk umtauschen und muss der Handel umtauschen?

 

Weil es nicht gefällt. - Nein – Umtausch erfolgt aber meistens aus Kulanz.

 

Weil es die falsche Farbe hat. - Nein – Umtausch erfolgt aber meistens aus Kulanz.

 

Weil es nicht passt. - Nein – Umtausch erfolgt aber meistens aus Kulanz.

 

Weil es defekt ist. -  Ja (Gewährleistung).

 

Weil es nicht hält, was es verspricht.  - Ja (Gewährleistung).

 

Ohne Angabe von Gründen. - Nein.

 

Habe aber keinen Kassenbon. - Nein – Umtausch erfolgt aber meistens aus Kulanz.

 

Aber Originalverpackung fehlt/ ist beschädigt. - Nein – Umtausch erfolgt oft aus Kulanz.

 

es handelt sich um Lebensmittel.  - Nein. 


Aus Kulanz heißt bei einwandfreier Ware, dass der Handel nicht verpflichtet ist, die Ware zurückzunehmen. In den meisten Fällen aber wird der Handel dem Kundenwunsch entgegenkommen. 

 

Gewährleistung ist ein gesetzliches Recht der Kunden, die dadurch vom Handel bei Mängeln der Ware eine Nachbesserung des Produktes verlangen können. Meistens tauscht der Handel den Kunden die fehlerhafte Ware (z. B. den Mantel) gegen eine neue, fehlerfreie Ware um. Klappt eine Nachbesserung auch beim zweiten Versuch nicht – oder ergibt eine Nachbesserung keinen Sinn – muss der Handel die Ware zurücknehmen. 

 

Um das Kaufdatum zu belegen, ist der Kassenbon am besten geeignet, denn innerhalb der ersten sechs Monate muss der Käufer nicht nachweisen, dass die Ware schon von Anfang an defekt war. 


Auch bei einem Umtausch aus Kulanz müssen die Beschenkten nachweisen, dass das Geschenk in dem Geschäft gekauft wurde, in dem jetzt umgetauscht werden soll. Bester Nachweis ist auch hier der Kassenbon oder ein ähnlicher Zahlungsbeleg. Ohne diesen  kann der Händler den Umtausch verweigern. 


Geschenke werden meistens ausgepackt. Deswegen sind die Händler oft bereit, auch in diesen Fällen umzutauschen – es kommt aber auf die Ware an. Bei entsiegelten CDs oder zerstörten Umkartons z. B. von Lego-Packungen wird der Umtausch nicht vorgenommen. 


Generell vom Kulanzumtausch ausgeschlossen sind Dessous, Zahnbürsten, Bademoden oder Erotikartikel. Hier sprechen hygienische Gründe gegen eine Rückgabe. Auch Parfüms können nach dem ersten Benutzen nicht mehr zurückgenommen werden. 


Individuell angefertigte Produkte (z. B. Fotobücher oder T-Shirts mit speziellem Aufdruck) werden die Händler nicht zurücknehmen. 


"Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Kunden in Deutschland insgesamt mit den  bestehenden Umtausch- und Rückgaberegelungen zufrieden sind und diese sehr genau kennen“, weiß HVH-Geschäftsführer Ullrich Thiemann und fügt hinzu: "Alle diese Regelungen gelten übrigens auch außerhalb der Weihnachtszeit.“

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Passt nicht – gefällt nicht – hat Mängel

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